Geballtes Infopaket zu TTIP auf dem letzten CCC: Deine Rechte sind in diesem Freihandelsabkommen nicht verfügbar

Bernadette_Lauert, Mittwoch, 29.04.2015, 13:04 (vor 3913 Tagen) @ trosinette4775 Views
bearbeitet von Bernadette_Lauert, Mittwoch, 29.04.2015, 13:08

Diese TTIP-Debatte startete ja, wegen des Vorwurfes, die Gegner würden sich nicht damit beschäftigen, da auf den EU-Servern kaum in den offiziellen EU-Materialien herumgeklickt wird.
Correctiv hat genau dieses Thema aufgegriffen und plausibel begründet: Auf den EU-Servern werden ausgewählte Marketing-Broschüren bereitgestellt.

Informieren kann man sich hingegen hier:
https://www.youtube.com/watch?v=puKZLPd4jjM (1h02m16s)
Das ist ein Vortrag auf dem 31. Chaos Communication Congress [31c3] des Chaos Computer Club [CCC] am 29.12.2014 mit dem Titel:

Deine Rechte sind in diesem Freihandelsabkommen nicht verfügbar.

Zum Inhalt:
"Die Kritik am Freihandelsabkommen TTIP und CETA auf die Chlorhühnchen zu beschränken, greift viel zu kurz. Denn bei den beiden Abkommen zwischen der EU und den USA und der EU und Kanada steht noch viel mehr auf dem Spiel. Egal ob Datenschutz, Demokratie oder Urheberrecht – Abkommen, an denen Konzerne unter Ausschluss der Öffentlichkeit mitschreiben können, sind selten eine gute Idee. Sitzungsdokumente mit “unverbindlichen” Lobby-Vorschlägen und Leaks der Vertragstexte lassen wenig Gutes erwarten. Datenschutzstandards laufen Gefahr zu Handelshemmnissen erklärt zu werden. Konzerne pochen darauf, Staaten vor außerstaatlichen Schiedsgerichten auf Schadensersatz verklagen zu können. Was die Bürger wollen, wurde im ganzen Verhandlungsprozess der beiden Freihandelsabkommen nicht einmal gefragt."

Dirk Müller spricht vom Ende der Demokratie.
https://www.youtube.com/watch?v=KMsFKv5YrAw (1m52s)

Also bitte nicht nur darüber sprechen, dass VW doch nicht abgeschafft werden kann. Das ist ist doch Rabulistik und hat nichts mit dem Thema hier zu tun, welches TTIP lautet.

Übrigens: Ein entsprechendes Freihandelsabkommen mit den USA hat Mexiko bitter bereut. Es braucht schon eine wirklich transatlantisch super eingenordete Lügenpresse, damit das hierzulande nicht wirklich zur Sprache kommt.

Gruß, Bernadette


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