Bitte den Korridor im Auge behalten

Ashitaka, Montag, 30.03.2015, 15:01 (vor 3996 Tagen) @ Zarathustra7937 Views

Hallo Zara,

ich habe mich hier vor Wochen ganz bewusst in zwei Diskussionen verstrickt, die ab einem gewissen Grad außer Kontrolle geraten müssen und zwischen Lächerlichkeit und Hingabe rotieren. Es ist interessant zu beobachten, wie genau diejenigen Experten, die Erklärungen suchen und sich in ihren ideologischen Expertisen suhlen, immer auf solche Antworten (Zusammenhänge) fixiert sind, die größere Kontexte unserer Zwangsvergesellschaftlichung als im Kleinsten nicht hinterfragbar verteidigen. Es bringt einige zur Weissglut, dass ich mich für eine Beantwortung der Fragen eben nicht auf größere Kontexte stützte (so und so könnte die Verschwörung aussehen und dies und das ist mit einzubeziehen), sondern vorschlug, man solle doch einfach mal vor dem Bilde stehen bleiben und jedes befremdliche bzw. verstimmte Gefühl auf sich wirken lassen. Einen Moment der Irritation und fehlenden Antwort als geistige Erfrischung nutzen. Fragen erkennen und Fragen äußern.

Wenn man bedenkt, lieber Ashitaka, dass 2014 bereits ein Rekordjahr in
puncto Flugsicherheit zu verzeichnen war, und man nach der These der
Gläubigen davon ausgehen darf, dass es sich bei den wenigen verbliebenen
Unfällen in Tat und Wahrheit um eine Inszenierung ihres "Neuen Götzen"
(Also sprach Zarathustra) handelt, dann kann man jetzt getrost das
Zeitalter der Unfallfreiheit wie das Zeitalter ohne Amokläufer
einläuten.

Keine Ahnung. Man kann vieles bedenken, was mit meiner klar erkennbaren Fragestellung nichts zu tun hat.

Phänomenal auch, wie dieser
Neue
Götze
es schafft, alle beteiligten Helfer und Aufklärer vor Ort
und in der Ferne, inkl. Polizei, Forensiker, DNA-Analysten etc. auf Linie
zu bringen. Kein einziger Helfer, der aussagen wird: "Da war nichts!"

Bau doch bitte keine Verschwörungstheorie auf und etikettiere meinen Ashitaka damit. Nichts ist einfacher, als Feststellungen zu treffen und sich auf eine Position zu beziehen, die den Eindruck erweckt, man wäre mittlerweile fähig, sein etikettiertes Gegenüber zu streicheln.

Ich stelle nur Fragen und stehe vor diesen Bildern, deren Risse zunächst einmal nur auf uns alle wirken. Verhafte bitte an einer Beantwortung meiner Fragestellung, ohne den Absturzort und die Zeitspanne zwischen Anflug und Bergung der Überreste durch die gewohnten "Phänomenalisierungen" und "wie erklärst du dir alles, was darüber hinaus geht" zu umkreisen. Ansonsten tobe dich gerne weiter als Herma H300 aus.

Herzlichst,

Ashitaka

--
Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
die Welt im Innersten funktioniert.


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