Sofern man irgend kann: Reduzieren - Solon von Athen „Nichts zu sehr!“
Hallo arvid,
nicht nur in der Psychotherapeutik wird immer geraten Komplexität grundsätzlich zu reduzieren, zumindest aber Übersichtlichkeit, welche auch ein Ressourcen beansprucht, erhalten und verbessern. Es auf jeden Fall so unaufwendig wie machbar beherrschbar halten.
Siehe auch hier aus der Wirtschaft:
"Wer Komplexität beherrscht oder im Unternehmen reduzieren kann, ohne an Individualität und Flexibilität gegenüber Kunden zu verlieren, kann diese Stärke im Wettbewerb nutzen. Die Autoren zeigen, wie das funktionieren kann
Komplexität wird meist so beschrieben, als sei sie etwas Gefährliches, Schlechtes, nicht Beherrschbares – eine Folge von Fehlern oder Fehlentscheidungen oder von außen auf ein Unternehmen Einstürzendes. So überwiegen die negativen Einstellungen und Bewertungen gegenüber diesem Begriff. Doch er verliert seinen Schrecken, wenn man Methoden kennt, die helfen, mit Komplexität umzugehen. Die beiden Unternehmensberater Werner Bick und Susanne Drexl-Wittbecker stellen in diesem Buch solche Methoden vor und beschreiben ihren Einsatz..."
http://www.business-wissen.de/buch/komplexitaet-reduzieren/
usw.
Vermutlich werden Ingenieure und Logistiker Ähnliches sagen.
Schon die Alten wussten es, wie man hieraus ersehen kann:
– Solon von Athen:
„Μηδὲν ἄγαν.“
„Nichts zu sehr!“ bzw. „Nichts im Übermaß!“
– Kleobulos von Lindos:
„ΜÎÏ„Ïον ἄÏιστον.“
„Maß ist das Beste.“
– Periander von Korinth:
„ΜελÎτη τὸ πᾶν“
„Habe das Ganze im Sinn.“
aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Gnome_(Dichtung)
Übersichtlichkeit und Beherrschbarkeit erhöhen die Chance Dinge bewusst einem gewünschten Ausgang zuzuführen zu können.
Aber auch das natürlich angemessen und in Maßen. Simplifizierung kann für sich auch in die Irre führen.
Viele freundliche Grüße
azur
PS: siehe auch: keep it simple
http://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip
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