Einfach

Dragonfly, Samstag, 28.03.2015, 07:49 (vor 3944 Tagen) @ Arvid3339 Views

1. Welcher Komplexitätsgrad ist optimal?

Der minimalst moegliche umd das Problem zu loesen.

2. Ist es sinnvoll, den handhabbaren Komplexitätsgrad tendenziellen zu
erhöhen?

Nein!

Oder sollte man Komplexität grundsätzlich minimal halten?

Ja!

3. Sind Transparenz und Komplexität Antagonisten oder notwendigerweise
komplementär?

Antagonisten.

4. Ist der aktuell in der Organisationstheorie gehypte Ansatz des
»Komplexitätsmanagenents« grundsätzlich nützlich oder falsch?

Weiss ich nicht. Hoert sich aber nach Hype an.

5. Welchen Grad an Komplexität empfindet ihr als angenehm, welchen nicht
mehr?

Das ist eigentlich eine schwierige Frage. Eigentlich den minimalst Moeglichen. Einserseits will ich ein Tuerschloss mit Schluessel und keine Tuer, die ich nur mit meinem Handy oeffnen kann. Andererseits hasse ich Kontrolle auf meinem Computer und Handy. Also Linux und Android (Cyanogen) statt iOS und Windows. Hier waehle ich das komplexere System. Man koennte aber fragen, ob meine IT "Probleme" uerberhaupt mit Windows sinnvoll zu loesen sind.

6. Geht unsere Gesellschaft (ihre Mitglieder) an zu großer Komplexität
zu Grunde, führt diese prinzipiell zu Entfremdung? Mit anderen Worten:
Macht euch Komplexität haltlos, heimatlos in der Gesellschaft?

Jeder Gesellschaft geht an Komplexitaet zu Grunde.
http://en.wikipedia.org/wiki/Joseph_Tainter

7. Wie reduziert ihr in eurem Alltag Komplexität?

Gute Frage. Muss ich darueber nachdenken.


Ich schliesse mit Leibnitz:

"A complex equation describing complex data isn't a law since it does not possess simplicity"


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