Freude am Widerspruch
Guten Tag,
Jeder mag glauben, was er will, aber er soll gefälligst die Anderen nicht
damit behelligen oder gar mit Ansprüchen an die Lebensführung kommen.
Der Staat sollte nichts anderes tun, als Regeln aufzustellen, die erstens
für alle gleichermaßen gelten und zweitens keiner Gruppe irgendwelche
Privilegien zuerkennt. Fertig. Mehr braucht es nicht.
Das verwirrt mich?!
Als Zeitgenosse, der dem religiösen positiv zugeneigt ist und seinen idiotischen Hirngespinsten den ihnen gebührenden Platz einräumt, bereitete es mir eine besondere Freude über einen (persönlichen) Ausweg aus diesem kolossalen Widerspruch, der ständig immer wieder überall zutage tritt, nachzudenken. Dem im irdischen verhafteten Atheisten, mit seinen Ansprüchen an die Lebensführung, vergeht dabei natürlich meist recht schnell der Spaß.
Mit freundlichen Grüßen
Schneider