Alles schon dagewesen. Einfach mal unter MEFO-Wechsel googeln. (mTuL)
Hjalmar Schacht und die dt. Reichsbank haben so die Aufrüstung des dt. Reiches in den 30er Jahren "finanziert".
https://de.wikipedia.org/wiki/Mefo-Wechsel
Auch da war dann irgendwann Schicht im Schacht und es hieß "Hosen runter".
Dann war die Reichsbank praktisch bankrott und die große Inflation stand vor der Tür.
Das wird hier bei der EZB nicht anders sein.
"Die Mefo-Wechsel, benannt nach der Metallurgischen Forschungsgesellschaft mbH (Mefo), waren ein Finanzierungsinstrument in Form eines Wechselkredites. Staatliche Ausgaben konnten mit ihnen finanziert werden, ohne auf Bankkredite zurückgreifen zu müssen.
Die Mefo wurde im Juli 1933 mit einem Grundkapital von einer Million Reichsmark gegründet und diente einzig dem Zweck zu verschleiern, dass das Deutsche Reich sich verschuldete, um die Rüstung zu finanzieren. Die Wechsel wurden vom damaligen Reichsbankpräsidenten Hjalmar Schacht entworfen und dienten neben der Finanzierung der Aufrüstung der Wehrmacht für den Zweiten Weltkrieg auch der staatlichen Arbeitsbeschaffung. Die Akzepte der Mefo wurden durch das Reich gegenüber der Reichsbank garantiert, sodass diese sie refinanzieren konnte.
Die Wechsel erreichten 1938 mit 12 Milliarden Reichsmark ihren Höchststand. Wegen ihrer bis zu fünfjährigen Laufzeit hätten sie spätestens ab 1938 vom Reich zurückgezahlt werden müssen. Schachts Nachfolger im Amt des Wirtschaftsministers Walther Funk erklärte jedoch, das Reich werde die Mefo-Wechsel nicht einlösen, sondern der Reichsbank dafür Reichsschuldverschreibungen geben.
Die Reichsbank warnte vor dieser Umschuldung, in der sie eine Gefährdung der deutschen Währung sah. Schacht wurde daraufhin entlassen und Funk sein Nachfolger als Reichsbankpräsident. Als die Reichsbank 1939 dem Reichskanzler Adolf Hitler unterstellt wurde, wurde ihr die Verpflichtung auferlegt, dem Reich Kredite in jeder gewünschten Höhe zu geben. Damit wurde die Finanzierung per Mefo-Wechsel unnötig."
Draghi déja vu!