Ich bin verblüfft

Mephistopheles, Datschiburg, Dienstag, 01.11.2016, 20:43 (vor 3415 Tagen) @ Silke2375 Views
bearbeitet von unbekannt, Samstag, 14.01.2017, 19:07

Lieber Falkenauge,

Der Mensch ist kein Herdentier.


Ja. Der moderne Mensch ist eine Masse, sich zentrisch und zwanghaft
einsortierend in eine Hierarchie.

Jedenfalls ist er zum selbstbestimmten
Individuum veranlagt.


Nein!
Das ist ein Rechtfertigungsmodell, eine Simulation für einsame Menschen.
Gemeinschaft lautet das Überlebenskonzept des Menschen - in Raum (Sippen,
Clans, Lineages, Stämme) und Zeit (Generationen).
Hast du keine Eltern, Kinder, Enkel?

Dass er auch ein Gemeinschaftswesen ist und ohne die
Gemeinschaft mit anderen Menschen nicht leben kann, steht dazu nicht im
Widerspruch.


Doch.

Welches "Selbst" soll eine Gemeinschaft haben, das "sich" bestimmen
könnte?


Mensch Falkenauge, darüber schreiben sich @Kurt et al. die Finger wund.
1. Ein Mensch wie du und ich ist ein Lebewesen.
2. Eine Sippe wie meine und deine ist ein Lebewesen.
2. Eine Gemeinde wie meine und deine ist ein Lebewesen.
3. Ein Kulturkreis wie meiner und deiner ist ein Lebewesen.
4. eine Menschheit ist ein Lebewesen.
usw. fraktal nach oben.

Wenn man das ernst nimmt - und ich neige dazu, das sehr ernst zu nehmen - dann bedeutet das, dass ein Großteil der hier lebenden Menschen innerlich tot ist und nur noch eine Scheinexistenz führt.
Die Entscheidung, zu kämpfen, kann dann wirken wie ein Defibrillator.

Es gibt nur einzelne Individuen mit einem Selbst.


Nein. Morphische Felder, Gemeinschaftsselbst, Sippengebräuche,
Kulturkreis.
Die Individualistennummer ist (d)ein Wunschtraum.

Die Individualistennummer ist angloamerikanischer Kulturimperialismus. Es gibt m.W. keinen einzigen namhaften deutschen Philosophen (und auch keinen französischen und keinen russischen, auch keinen italienischen), welche den Individualismus propagieren. In der BRD kam der Individualismus erst auf nachdem verlorenen Krieg als Folge und als Ziel der Umerziehung.

Ich vergaß...du und gefühlte 90 Prozent im Forum sind ja keine Tiere.
Man(n),oh Man(n)

Man sagt, der Unterschied im Erbgut von Menschen und Schimpansen betrage 1,3%, so dass 98,7% übereinstimmen; der Unterschied im Erbgut zwischen Männern und Frauen liege jedoch bei 7%, so dass Männer und Affen auf jeden Fall genetisch näher verwandt sind als Männer und Frauen. [[hüpf]]

Dem wird man natürlich nicht folgen und es für Unsinn erklären, wenn
man das eigene Bewusstsein selbst materialistisch eingeschränkt hat.


Auch Frau kann dem nicht folgen wenn sie noch nicht so sehr von den
Memen/Memplexen der organisierten Gewalt verseucht ist.

Wenn Menschen Gemeinschaftslebewesen sind,
dann folgt daraus zweierlei:
1) Jede Gewalt ist organisierte Gewalt
2) wer glaubt ohne Gewalt auszukommen, der klinkt sich aus der menschlichen Gemeinschaft aus.

Schade, dass der @Hinterbänkler uns nicht weiter unsere kranken Meme
spiegelt, die wir erkennen sollten, um uns ändern zu können, um zu
gesunden.

Es wird immer schräger hier...
Menschen erklären sich freiwillig zu Zivilisten und Untieren.
Am Ende heißt es noch: "Ich mag es, vom Zentralmachtsystem ein bisschen
vergewaltigt zu werden. Das hat noch keinem geschadet, wie auch den
Kindern ein paar hinter die Löffel, wenn sie nicht gespurt haben, oder
einem Widerborst oder Migranten eine in die Fresse.

Nö, nö, das ist mit den Hausschweinen, die mögen es auch, vom Zentralmachtsystem mit Futter versorgt zu werden. Dafür nehmen sie es in Kauf - wie die Menschen - in regelmäßigen Abständen vom System geschlachtet zu werden.
Wenn einem das klar ist, dann ist doch zumindest der Gedanke naheliegend: Wartet man ab, bis das System einen schlachtet, oder greift man lieber vorher selber zur Waffe?

Kopfschüttelnde liebe Grüße
Silke

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc


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