Dummer lahmer Schwarm
Jenes, das ich gerade im Vorbeitrag beschrieben habe: Eine Gemeinschaft
kann weitgehend selbstbestimmt leben; ein Individuum kann es nicht.
Es gibt nur Gemeinschaften mit weitgehender Selbstbestimmung, aber keine
Individuen.
Das genau ist das Problem mit deiner Weltsicht. In deiner Welt gibt es keine Individuen, sondern nur Schwärme.
Nun kann man jedoch erkennen, dass ein Individuum viel größere Entwicklungspotenziale [*schmunzel*] hat als die Gemeinschaft. Das liegt in der Natur der Sache. Für jede Erkenntnis braucht eine Gemeinschaft viel mehr Zeit als ein Individuum.
Ja. Um sich anhand einiger hundert Eingangssignale für sein Erregungspotential zu entscheiden (=zu erkennen) braucht eine Gehirnzelle ein paar Millisekunden. Um sich anhand einiger hundert Millionen Eingangssignale für ein Paar Schuhe zu entscheiden, braucht der Schwarm aus 100 Milliarden Neuronen genannt Brigitte in der Tat viel länger, nämlich Minuten, Stunden, Tage.
Echt lahmarschig, so ein Gehirn-Schwarm. Man sollte so Sachen wie Schuhkauf oder Meta-Diskussionen über Erkenntnis und den Übermenschen lieber einem Neuron-Individuum überlassen statt das lahme Gehirn anzustrengen
Es betrifft aber auch den Willen. Wenn du Nietzsche gelesen und verstanden hättest, dann wüsstest du, dass sein Übermensch lediglich das Potenzial des Individuums beschreibt und Nietzsche dort die Möglichkeit zur Evolution sieht.
Auch Jahrhundertgenies wie z.B. Nietzsche hatten ja kaum eine andere Wahl. Es gab ja die Gelbe Forumskohärenz und ihre wahrlich ungeheuerlichenâ„¢ Erkenntnismöglichkeiten noch nicht. Unter diesen höchst widrigen Randbedingungen war der alte Nietzsche, Hut ab, aber verdammt gut.
Er ist auch nicht der Einzige, der dieses erkannt hat. Praktisch alle Lehren zum spirituellen Wachstum des Menschen beginnen mit der Erkenntnis, dass ein Mensch in erster Linie ein Individuum ist, das sich entwickeln kann.
Praktisch alle derzeitigen Lehren zum sog. spirituellen Wachstum des Menschen sind ja noch postpaläolithisch verseucht.
MfG
Kurt
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Für das verantwortlich zu sein, was ich sage, ist eine Sache.
Aber dafür verantwortlich zu sein, was jeder, der in meinem Leben vorkommt,
sagt oder tut, ist eine ganz andere Sache.