Die "Kausalitätsfetischisten" argumentieren logisch
Lieber Orlando,
könnte es aber Ärger mit den Kausalitätsfetischisten geben.
Danke für die Warnung.
Deine Sorge ist insoweit begründet, dass @Zara sich möglicherweise nicht erinnert, wer den Begriff im alten und neuen Forum eingeführt hat...@dottore und @Vatapitta.
@Zara hat aber den Begriff von Sheldrake am tapfersten verteidigt.
Es sei denn,
Du hättest Glück, und sie packten es in die Kiste "zwar kausal, aber wir
sind zu doof, es zu kapieren", die für solche Fälle immer bereitsteht.
Das finde ich so schlecht gar nicht, um mein deterministisches Weltbild aufrecht erhalten zu können und gleichzeitig den @Ashitaka lesen zu können ohne mich angreifen zu lassen (das ist eher Männersache).
Ich behaupte mal, dass @Ashitaka die Ursächlichkeit von irgendetwas nicht in Frage stellt. Die ZI's blubbten auch nicht ex nihilo hoch.
Das Bild von @Kurt und @Zara u.a. halte ich für stimmig:
Vergangenheit im Universum mit jeder Menge Ursachen -> Jetzt mit Bifurkation -> Zukunft im Universum mit jeder Menge Wirkungen.
@Ashitakas Problem hierbei ist offensichtlich die Simplifizierung auf ein Dominokettenmodell.
Mein Problem ist, dass ich kein schönes Bild dafür finde, dass geistige Phänomene Ursache von rein geistigen Phänomenen als Wirkung werden können, wie auch körperliche Phänomene Ursachen von rein körperlichen Phänomenen UND geistigen Phänomenen als Wirkung sein können.
Da müssten z.B. unserer Memforscher noch mal ran, um diese These zu untermauern.
Meme schaffen Meme, die auf die körperliche Welt einwirken, so wie sich Viren durch Mutation und Kombination neu erfinden.
Grübelnde liebe Grüße
Silke