Wunderbare neue Welt...
Hallo Mephistopheles
Das Vernünftigste wäre, man lässt das Haus abreißen und baut 3
Kleinfamilienhütten darauf oder einen 6 WE-Wohnblock.
Genau das geschieht, wenn Erben Kapital benötigen. Die Ortschaften werden quasi entkernt und mit ETWs gepflastert. Es sind Schlafstätten ohne weiteren Nutzen. Die Gewinne aus den Verkäufen werden sofort reinvestiert. Der Markt ist leer, so sehr begeistert dieses Modell - noch.
Die Spekulationswut stammt aus den Kommunen. Die Bauern weichen, wg. der mangelnden Rendite aus Landwirtschaft, notgedrungen und investieren Verkaufserlöse in Maschinen (=Steuern sparen, weil noch Betriebsvermögen), die sich auf geschrumpften Flächen NIE rechnen.
Das alles wird am Stammtisch, bei der Feuerwehr oder im Schützenverein schön getrunken. Nach sechs halben Bier gelten Traktor PS und Wohnungen als Status.
Die Kommunen finanzieren aus den Baulandspekulationen Wahlgeschenke für Bürger.
Die verbliebenen Landwirte bauen Mais an und erfreuen sich an der Energiewende, weil die Gemeinden (Spaßbad, Kindergärten, Schule, Altenheim) die Hauptabnehmer der Energie sind.
Eigentlich eine wunderbare neue Welt!
...nur stören seit 2015 die Wohncontainer der Neubürger.
Das alles könnte man mit gesundem Menschenverstand wahrhaben, wenn man nur wollte.
Genießen wir den Restsommer!
Grüße
Fidel