Nein, keine Kopten ..

Beo2, NRW Witten, Dienstag, 07.06.2016, 19:32 (vor 3543 Tagen) @ Steppke8052 Views
bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 07.06.2016, 19:51

Meinst Du die Kopten (Christen) in Ägypten, die damals die Mehrheit stellten?

Nein, die Geschichte der Kopten in Ägypten ist mir nicht bekannt. Hier ist eine Hilfestellung:

__ 1) Die Zuwanderer haben sich zuerst auf einem recht flachen Berg und drum herum niedergelassen, dem sie einen auch heute sehr bekannten Namen gaben. Es wurde für die Zuwanderer eine Art "heiliger Berg", und das bis heute (neben einem anderen Berg weiter weg, der viel später für sie ebenfalls bedeutsam wurde). Dumm ist nur, dass dieser Berg seit ein paar Jahrhunderten später, als die Zuwanderer vorübergehend doch weiter weg vertrieben wurden, auch von den Einheimischen als eine Art "heiliger Berg" in Beschlag genommen wurde. Die Zuwanderer eroberten die Gebiete jedoch wenig später wieder zurück .. und wurden später wieder vertrieben. So ging es sehr sehr lange Zeit hin und her, bis vor ein paar Jahrzehnten wieder die Zuwanderer das Gebiet zurück gewannen und sich die Einheimischenunterworfen oder diese teils in die Nachbarländer vertrieben haben.
__ 2) Die heutigen Nachfahren der Zuwanderer und der ursprünglichen Einheimischen kämpfen heute noch, von kurzen Pausen abgesehen, sehr blutig um das Land und beanspruchen es jeweils für sich allein. Die Einheimischen, die im Land verblieben sind, leben heute in zwei bekannten "Homelands", die weit auseinander liegen.
__ 3) Es war immer (und ist auch heute noch) unter den Zuwanderern äußerst verpönt, sich mit den Einheimischen per Ehe zu mischen, da diese von jenen immer als Ungläubige (Heiden) bezeichnet wurden. Diese beiden Bevölkerungsgruppen (mit sehr unterschiedlicher Religion) vermischten sich also bis heute nicht einmal ein Bisschen, weil die Zuwanderer dies strikt abgelehnt haben, und sie führen seit sehr sehr langer Zeit (Bürger-) Krieg gegeneinander.

__4) Alles begann also, nach einer Zeit des friedlichen Nebeneinander (jedoch ohne des Miteinander), 1. mit der unterschiedlichen Geburtenrate der beiden Völker, 2. mit dem daraus resultierenden Konflikt um das Weideland und das Tränkewasser für die Viehherden, und schließlich 3. mit der unterschiedlichen Kultur und Religion.

Es ist zwar nicht zu fassen, aber wahr .. seit über 4000 Jahren geht das schon soo mit den beiden Völkern. Und, es kann sehr schnell ein globaler Weltenbrand aus diesem Konflikt entstehen, denn diese beiden Völker haben jeweils mächtige Verbündete oder Gönner.

Was kann UNS das lehren .. oder gibt es da gar irgendeinen Zusammenhang mit unserem Flüchtlingsproblem in der BRD?

Mit Gruß, Beo2


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