Ich hatte gestern ein "Problem" mit 4 Männern - Trickbetrüger. Die Polizei kam

Olivia, Freitag, 03.06.2016, 10:14 (vor 3546 Tagen) @ CalBaer5422 Views
bearbeitet von unbekannt, Freitag, 03.06.2016, 12:57

Es sollte eine Couch vom Sperrmüll abgeholt werden. Mit dem städtischen Verein war eine Zusammenarbeit immer unproblematisch. Man rief an, erfragte die Kosten und die Leute kamen und man zahlte (bar). Diesmal hätte es 4 Wochen gedauert, also rief ich einen Dienst an, der mit großen städtischen Müllwagen warb. Die konnten 3 Tage später kommen. Preis wurde abgesprochen, Gegenstand genau beschrieben, Kosten wie bei der Stadt. Also alles okay.

Ich hatte ein paar Vorbereitungen gemacht. Hundeleine vor die Häustüre gehängt, Couch in den Wintergarten, keine Einsicht ins Haus, Geld abgezählt vorhanden. Grund: Aussprachefehler am Telefon. Aber gut, war ja nur für den Fall der Fälle.

Es klingelte, es waren 4 Männer da. Ich begrüßte den Anführer mit Handschlag und führte ihn durch den Garten. Die Wintergartentür hatte ich nur angelehnt, sodass wir von außen gleich die Couch greifen konnten. Niemand sollte durchs Haus gehen. Der Anführer sprach leidlich Deutsch. Ich ging immer noch froh, die Couch los zu werden, voran. Kaum sah er die Couch, begann er mit "Verhandlungen". Der "Preis" steigerte sich auf das Doppelt bis Dreifache. Ich sagte ihm, dass er dann gehen solle, die Couch würde nun hier bleiben, das Geschäft fände nicht statt. Daraufhin: Ich müsse sofort seine Anfahrt zahlen, wir müssten verhandeln. Ich: Es wird weder verhandelt, noch eine Anfahrt bezahlt, nachträgliche Preisverhandlungen gehen nicht. Es gelang mir mit Mühe, die Männer auf die Straßenseite des Grundstücks zu bringen. Der Hund war im Haus, aber sie konnten die Leine sehen und die Warnschilder an der Außentüre. Drei der Männer verzogen sich schnell. Mit dem "Anführer" musste ich sehr grob werden, denn er wollte das Grundstück nicht verlassen. Ich brüllte ihn an und bedrohte ihn mit Anwalt und Polizei. Nach einiger Zeit ging er dann zu den anderen. Zwei beschimpften mich. Der "Sperrmülltransporter" war übrigens ein nagelneuer, mittelgroßer Sprinter...... ohne Aufdruck natürlich.

Ich zeigte der Polizei die "Werbung" der Firma im Internet. Sie war bekannt für "denkwürdige" Geschäfte. In der Regel hätten die Kerle (in den anderen Fällen) das Sperrgut ganz schnell in den Wagen geschafft und dann exorbitante Rechnungen an die Kunden geschickt. Die Polizei kann nichts machen. Sie kam nur, weil ich sagte, dass ich ANGST vor den 4 Männern hätte und wollte schauen, ob alles GUT gegangen wäre. 1 Stunde nach meinem Anruf. Ich rief die Fa. nochmals an, meldete den "Vorfall" und sagte, dass es SEHR LAUT geworden wäre und dass ich die Polizei informiert hätte. Auch wolle ich sicher sein, dass ich nicht "nachts" eins über den Kopf bekomme. Sie sagten, dass ich keine Angst haben müsse, sie würden sich "darum" kümmern.

Also das fällt alles unter die Rubrik NEPPER - SCHLEPPER - BAUERNFÄNGER. Die Zeiten ändern sich, man muss sich darauf einstellen. Es wird wohl so gehen, wie es auch früher vor dem "Nannystaat" üblich war: ALLES nur mit REFERNEZEN!

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