Leben trotz Sterben
Alles ist zum Sterben verdammt.
Das hast Du schön gesagt.
Unser Problem darin ist wahrscheinlich, dass wir statisch denken wollen, also nach dem Zustand suchen, in dem "alles erledigt", "alle Arbeit getan" ist und man sich "am Ziel" zurücklehnen und das Paradies/Schlaraffenland endlich mit einem Drink in der Hand genießen darf.
Tatsächlich aber gibt es wohl nur Prozesse, die durchlaufen werden und die banal scheinenden, jedem bekannten Sprüche wie "Alles fließt" und "der Weg ist das Ziel" tragen doch ganz tiefe Weisheit in sich.
Der individuelle Tod ist zwar ein Skandal, aber kein Grund vorher nicht zu leben.