als Theorie: Kognitive Dissonanz?

DerSuchende, Samstag, 23.04.2016, 22:21 (vor 3581 Tagen) @ CalBaer3941 Views

Vielen Dank für euere Antworten!

Das erste Problem ist, die Tragweite zu verstehen. Dagegen straeubt sich
die menschliche Natur.

Das wollte ich in meiner Frage auch ausdrücken. Warum sich die menschliche Natur dagegen sträubt. Weshalb ich heute noch weiter gesucht habe. Dabei bin ich auf folgenden Punkt gestoßen:

Kognitive Dissonanz (Leon Festiger):

Kognition heißt so viel wie Informationsverarbeitung im Menschen. Dissoziation ist die Abspaltung oder Teilung (der Information).

Im Bezug zu dem Problem, dass wir die Endlichkeit negieren. Auf der einen Seite haben wir die positiven Entwicklungen unseres Handelns. Durch Innovation sehen wir die Verbesserung unserer Produkte oder wir können uns einen besseren Lebensstandard leisten (mehr Ressourcenverbrauch). Was für uns insgesamt viele Annehmlichkeiten mit sich bringt.
Auf der anderen Seite realisieren wir durch unser Handeln die Zerstörung auf unserem Planeten. In der Konsumgesellschaft entspricht dies der Umweltverschmutzung. Durch das Realisieren kommen wir in einen Konflikt mit unserer Psyche.
Das heißt, wenn wir der positiven Punkten folgen, müssen wir weitere positive Gründe finden um die negativen auszugleichen. z.B. die Umweltverschmutzung ist vernachlässigbar, unser Planet ist so groß, da fällt der Müll nicht auf oder durch Innovation sind wir eben erst soweit gekommen, dass weitere Innovation helfen wird unsere Probleme zu lösen.
Beim Verfolgen der negativen Gründe müssten wir unser Verhalten komplett ändern, was in unserer Situation wohl kaum denkbar wäre.
Daraus schließe ich, dass wir die Wahrheit nicht wahrhaben wollen. Was nicht sein darf, soll nicht sein.

Kennt hier jemand noch andere Gründe die unser Verhalten erklären?

--
Wer suchet, der findet. Dadurch erschaffen wir uns unsere eigene Welt!


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