Die Ungewissheit ...
Da sich die Gesetzgebung und Lebensumstände (Pflegefall, Auswandern,
...) ständig ändern können, ist der spätere Erfolg dieser Modelle zwar
etwas ungewiss (man denke nur mal an Zypern).
Die Ungewissheit ist heute das Problem und das trifft mehr oder weniger auf jedes Land in dieser Welt zu.
In der westlichen Welt werden die Renten für die Alten über undurchsichtige Sozialsysteme verwaltet. Jede Regierung kann ganz nach Lust und Laune die Gesetzeslage verändern - es gibt keinen Bestandsschutz, egal was auch immer behauptet wird, die Realität zeigt das ganz klar.
Demokratie und Sozialstaat werden überleben oder gemeinsam untergehen, aus meiner Sicht gibt es nur noch die Option Untergang. Wie das dann mit den ganzen aufgelaufenen Ansprüchen der Einzahler z.B bei den Renten aufgelöst wird, weiss ich auch nicht, da wartet man am besten einfach ab - vielleicht trifft es einem ja gar nicht mehr - man gehört möglichweise zu den sozialverträglichen Frühablebern.
Was die obige Thematik noch komplizierter gestaltet ist, dass das Papiergeldsystem möglicherweise ebenfalls vor einem Reset steht .... da kann man auch nur einfach mal abwarten.
Eine andere wichtige Frage wäre noch zu klären, wie sicher sind eigentlich noch die Eigentumsrechte in dem Staat in dem man wohnt. Wenn man sich die USA/EU anschaut, die versuchen das Bargeld abzuschaffen kommen erste Zweifel. In D wurden in vergleichbaren Krisenzeiten z.B Zwangshypoteken auf schuldenfreie Immobilien eingetragen etc. pp. -- also normale Bürger hatten keine Chance sich zu entziehen.
Der sogenannte freie Finanzmarkt ist auch nicht das was er vorgibt zu sein, alles läuft über EDV -- ein Anleger hat wenn man es genau betrachtet keinen Zugriff auf werthaltiges, er vertraut auf die Bits und Bytes.
So sieht die Situation ungefähr aus für heutige Wohlstandsbürger in westlichen Ländern, wenn sie nicht mindestens zu den 10%igen gehören.
Aus meinem Blickwinkel haben all diejenigen in den 30gern noch Möglichkeiten sich andere Lösungen zu erarbeiten. Für die Generation Babyboomer und älter ist der Zug längst abgefahren, wenn keine entsprechenden Vorkehrungen getroffen wurden. Wer nicht schon im Zug sitzt kommt auch nicht mehr hinein.
Diese Situationsbeschreibung ist auch schon überholt, denn das was unter dem Begriff Flüchtlingskrise bekannt ist, kommt noch zusätzlich hinzu. Das was es theoretisch noch zu verteilen gibt, muss jetzt in dirkter Kongurrenz zu dieser Klientel erkämpft werden - mit klarem Nachteil für die Natives.
Es gibt nur offene Baustellen und zwar solange wir leben. Das was uns in den Schulen und Unis gelehrt wurde, war im besten Falle unvollständig, anders ausgedrückt eine Lüge. Weil das im Westen wenige Jahrzehnte (im wesentlichen in der Einzahlungsphase der Babyboomer Jahre) mehr oder weniger funktionierte, liessen sich die Nachzügler locker über den Tisch ziehen .... mit dieser Nachlässigkeit werden sie jetzt konfrontiert.
Die Baustellen werden erst geschlossen mit unserem Tod. Bis es soweit ist, regiert die Ungewissheit. Daran lässt sich leider nichts ändern, so einfach ist das.
Gruss
--
Buntschland bald platt?
Mir doch egal, solange mein Geld aus dem Bankomaten, mein Strom aus der Dose, mein WiFi aus der Luft, mein Wasser aus dem Hahn und meine Fressalien auf den Tisch kommen!
©n0by
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