Die Rente IST auch sicher - wer könnte daran zweifeln?

Mephistopheles, Datschiburg, Donnerstag, 21.04.2016, 17:57 (vor 3583 Tagen) @ NST2915 Views
bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 21.04.2016, 19:25

Anfang der 80er Jahre ausgeklinkt, als ich den Braten gerochen habe.

Kann

aber heute nicht mehr jeder, so wie er will.


Hallo,
ich vermute einmal, du bist etwas älter als ich, aber unabhängig davon,
ab den 90er Jahren war die Entwicklung klar erkennbar.

Die Entwicklung war klar erkennbar ab den 60er Jahren und dem Einbruch der Geburtenjahrgänge. Seit damals war klar, ab 2020 wird's eng mit der Rente - bis jetzt allerdings nicht. Die Rentenkürzungen bisher waren vollkommen überflüssig und sind nur als Demokratiefolgelasten erklärbar.

Das derzeitige Rentensystem ist für die jüngere Generation - ein System
der Extra Steuer. Aktuelle Rentner sind Profiteure - das ist klar
erkennbar daran, dass derzeit schon die Renten mit ca. 30 % im
Finanzhaushalt bezuschusst werden.

Das nur wegen der Demokratie und der Rentenzahlungen an die, die niemals einbezahlt haben. Das dürften ca. 30 % der gegenwärtigen Rentner sein.

Wer heute ungefähr 30 Jahre alt ist und steuerpflichtig arbeitet, muss
den Bildungsstand eines Waldorfschülers haben, wenn er dieses Spiel
mitspielt.

Es ist ganz einfach, für dieses Renten/Sozialsystem gibt es keine
denkbare Reform, man kann es drehen wie man will, die Dummen sind immer die
aktuellen Einzahler und die Profiteure die aktuellen
Transferleistungsbezieher. Das verhält sich wie bei einer sich öffnenden
Spirale, die Abstände werden immer grösser mit jedem weiteren Jahr, das
vergeht.

Eine Rentenreform wäre denkbar einfach, die Söhne und Töchter zahlen die Rente an ihre Alten. Die Rentenkasse wäre dann lediglich eine Kapitalsammelstelle, die Einzahlungen würden umgehend weitergereicht an die Eltern. Die Höhe bemisst sich dann nach der bisherigen Höhe der Beiträge der Kinder und der Dauer.
Ergebnis: Je früher die Kids ihre Ausbildung beendet haben und ins Erwerbsleben eintreten und je mehr sie verdienen, um so höher wäre dann die Rente.
Wessen Kinder bereits ins Erwerbsleben eintreten, wenn die Eltern 40 Jahre alt sind, der könnte dann mit durchaus ansehnlichen Renten rechnen.

Ich bin ganz ehrlich, ich hoffe in 10 Jahren auch noch was zu bekommen.
[[la-ola]]

Denn ich vertraue da ganz auf die Einsichten Einsteins:
--- „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche
Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“
---

Hi, hi, damit magst du Recht haben, aber hast du einmal schon von dem Spruch gehört:
Dummheit wird bestraft?
Was sich im Normalfall so bemerkbar macht: Die Dummen würden zwar gerne bezahlen, aber, leider, leider - sie können nicht (wg. Dummheit)

Menschliche Dummheit kann man in diesem Falle gleichsetzen mit der
Dummheit des deutschen Blockparteienwählers. Nicht einmal die neuen
Facharbeiter lassen ihn ernsthaft an dem Blümschen Spruch - die Rente ist
sicher - zweifeln.

Aber nicht doch, ein Grund. Wenn es so weiterläuft, dann wird die Rente zwar weiterlaufen, aber nicht ausreichen, weil zu viel Geld für die Neubürger aufgewandt werden muss.
Es steht dir aber frei, deine Wohnung an die Neubürger (so lautet der neue Fachausdruck) zu vermieten oder unterzuvermieten, wenn deine Rente nicht reicht. Die Miete wird dann vom Staat garantiert, aus dem Geld, um das die Renten gekürzt wurden.


Gruß Mephistopheles

Wenn sie dürfen, dann werden sie laufen - im Hamsterrad, da fühlen sie
sich zu Hause und ihre Welt hat Struktur.
Gruss

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc


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