Eigentlich könnte alles so einfach sein.

siggi, Mittwoch, 17.02.2016, 16:16 (vor 3649 Tagen) @ helmut-12758 Views
bearbeitet von siggi, Mittwoch, 17.02.2016, 16:35

Hallo helmut,

Wobei es nicht notwendig ist, dass es letztlich - wie bei dieser
Diskussion - zu einem Konsens führt. Man kann durchaus unterschiedliche
Meinungen haben, aber man sollte auch in der Lage sein, sich "zivilisiert"
miteinander zu unterhalten.

Meinungen, auch seine persönliche, in akzeptabler Form zu formulieren und
auch zu vertreten, geht natürlich nur, wenn man auch eine Meinung
hat. Oft ist es der Fall, dass es zu verbalen Auswüchsen kommt,
weil einfach die Argumente fehlen oder man sogar zugeben müsste, dass der
andere recht hat.

Wobei ich mit letzterem auch kein Problem hätte. Im Gegensatz zu manchen
unserer Zeitgenossen bin ich mir schon dessen bewußt, was ich bin und was
ich kann, und kann mir deshalb auch erlauben, Fehler oder
Fehleinschätzungen zuzugeben, ohne, dass mir dabei ein Zacken aus der
Krone fällt.

Diese Bemerkung bezieht sich jetzt nicht auf Dich, sondern auf so manche
Kommentatoren, deren Begründungen und Ausdrucksweisen ich manchmal nicht
nachvollziehen kann.

Allerdings ist auch vieles eine Sache des Stils und begründet sich damit,
wie man erzogen wurde und was man in jungen Jahren gelernt hat. Es hat sich
schließlich keiner selbst gemacht. Da bin ich schon froh darüber, so
geschult worden zu sein, dass ich auch in der direkten Anrede bei einer
Diskussion trotz Gegensätzlichkeit der Ansichten immer in der Lage bin,
eine Form der Höflichkeit und der Akzeptanz des Gegenübers zu wahren.

Zumal ich mir im andern Fall eingestehen müsste, dass meine Schatulle mit
vernünftigen Argumenten leer geworden ist. Wenn es aber notwendig ist,
dann bin ich schon in der Lage, mich mit deftiger Ausdrucksweise, gepaart
mit entsprechendem Sarkasmus oder Ironie, auszudrücken. Aber das werde ich
allenfalls in der 3. Person anwenden, und niemals im Dialog.


Damit ist sicherlich theoretisch alles richtig beschrieben, nur leider spielen uns in der Praxis dann doch die Emotionen öfter mal eine Streich. Ich schließe mich da gar nicht aus.
Aber es gilt für mich dann: "Der Weg ist das Ziel", also immer wieder aufs Neue versuchen, die Emotionen im Zaum zu halten.

Allerdings gibt es hier auch Zeitgenossen, denen nicht die Emotionen eine Streich spielen, sondern die die Provokation bis zur persönlichen Verunglimpfung einsetzen, um, wie ich vermute, dem Forum eine neue Funktion aufzudoktrinieren. So zu sagen, dass sich das Forum an die Spitze einer neuen Bewegung stellt. Dazu müssen Andersdenkende, sie werden dann oft auch als Querulanten verunglimpft, raus gedrängt werden.

Wie soll man als Betroffener damit umgehen?

Ich bin nun jemand, der sich mindesten 150-prozentig dafür einsetzt, dass jeder hier seine Argumente darlegen kann, wenn er dabei ein Mindestmaß an RESPEKT den Diskutanten gegenüber, aber auch unbeteiligten Personen gegenüber an den Tag legt.

Aber bei offensichtlich böswilligen Absichten, bin ich, wie du, nicht bereit, auch noch die rechte Wange hin zuhalten.

Oder von Fall zu Fall dann eben gar nicht darauf zu reagieren, da, wie du sehr schön beschrieben hast, wo keine Anstand und Respekt gelehrt wurde auch nichts Entsprechendes da sein kann. Das muß man dann dem entsprechenden Gegenüber zu Gute halten. <img src=" />

LG

siggi

PS: Hast du schon mal daran gedacht, dein Ausbildungsprojekt in Rumänien @Chef vorzustellen? Vielleicht kann er das hier mal ab und zu anpinnen.


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