Antwort
Hallo pigbonds,
Du kannst doch nicht einfach Leuten ihren Glauben absprechen, denn:
Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet.
Es steht aber auch geschrieben, dass wir nicht jedem Geist glauben sollen, der in dieser Welt ist (1. Joh. 4,1). Sondern prüfen, ob er von Gott ist.
Christus sagt uns, dass wir die Menschen an ihren Früchten erkennen können.
Nicht jeder, der es von sich behauptet ist ein Christ, sondern derjenige, der dann auch ein christusähnliches Leben führt oder zu führen trachtet. Das Echte wird erkannt werden.
Das ist Deine Definition und auch ich würde dies als das gewünschte
Verhalten
interpretieren, halte es aber nicht für die Definition eines Christen.Meine ist, dass wer daran glaubt, dass Jesus für uns am Kreuz
gestorben ist und
uns dadurch von allen Sünden befreit hat, ein Christ ist.
Ja. Wer glaubt, dass Jesus Christus seine Sünden vergeben hat und ihn aufgenommen hat (siehe Johannes 1), ist ein Christ.
That's it,
über alles
weitere wird gestritten, was schön an den verschiedenen
Glaubensrichtungen zu
sehen ist.
Ja schon. Und doch wird ein Mensch, der Christus aufgenommen hat, nicht in den Lieblingssünden verweilen, sondern danach streben und trachten, ein Leben zu führen, welches Gott gefällt.Das ist ein Weg, wiewohl die Errettung selber ein Augenblick ist.
Auch über die Kompilation des Neuen Testaments wird gestritten. Die
Evangelien
waren Jesus nicht bekannt, bekannt war ihm lediglich das Alte Testament,
worin
seine Ankunft den Juden prophezeit wird.
Jesus Christus ist in die geschichtliche Heilszeit des Alten Testamentes hineingeboren. Das ist ja klar. Und die 4 Evangelien wurden ja zum Teil weit nach seinem Tod geschrieben.
Wer hat welche Evangelien nach welchen Kriterien ausgewählt? Wurden die
anderen
aktiv zurückgedrängt oder waren sie unpopulär oder gar schlichte
Fälschungen?
Gott wacht über sein Wort und die Schrift, die in der heutigen Bibel steht, ist sein Wort.
Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die
Propheten aufzulösen;
ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen.
Das tönt nicht anders, als die Koransuren, die uns in Talkshows uns um
die Ohren
gehauen wird.
Wer den Unterschied nicht sieht, da kann ich dann auch nicht weiter helfen. Jesus ist nicht gekommen, um ein Gebot für fehlerhaft zu erklären, sondern da die Menschen die Gebote des Alten Testamentes nicht halten können, weil sie "Fleisch" sind, musste Jesus auf diese Welt kommen und am Kreuz für uns sterben. Er hat alles erfüllt, was über ihn im AT gesagt wurde.
Du könntest natürlich genauso argumentieren, wie die salafistischen
Relativierer und nach
irgend etwas suchen, um zu relativieren:
Wenn ich etwas erkläre, wird es als Relativierung gesehen.
Also, Strafe sei die Steinigung, richten soll nur der, der selber das
Risiko des
gerichtet Werden eingehen will ... und der erste Stein müsse jener
werfen, der ohne
Sünde sei.
Es gibt keine biblische Steinigung seit 2000 Jahren.
Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein auf sie.
Joh. 8,1-11
Ja. Das war gegen die Pharisäer, die weiterhin alttestamentlich richten wollten und selber Dreck am Stecken hatten.
Es gilt ein neues Gesetz. Dass ihr euch liebet untereinander.
...Genau um das zu verstehen, besucht man die Kirche oder tauscht sich
zumindest
in seiner Gemeinde aus, so wie ein Muslim die Moschee besucht, weil auch
er
in Gefahr läuft, etwas misszuverstehen, um dann in krasser Weise Amok zu
laufen.
Nein. So ist es nicht.
Aber es ist wohl müßig.
Lydia