Eben, um zu verstehen, was ein "Gleichnis" ist, braucht es die Kirche

pigbonds, Montag, 18.01.2016, 19:21 (vor 3672 Tagen) @ Lydia3274 Views
bearbeitet von unbekannt, Montag, 18.01.2016, 19:30

Kein Christ wendet jemals Gewalt an. Niemals. Wer Gewalt anwendet, ist
ebensowenig Christ, wie eine Maus, nur weil sie in die Garage geht, ein
Auto ist.

Du kannst doch nicht einfach Leuten ihren Glauben absprechen, denn:
Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet.

Das ist Deine Definition und auch ich würde dies als das gewünschte Verhalten
interpretieren, halte es aber nicht für die Definition eines Christen.

Meine ist, dass wer daran glaubt, dass Jesus für uns am Kreuz gestorben ist und
uns dadurch von allen Sünden befreit hat
, ein Christ ist. That's it, über alles
weitere wird gestritten, was schön an den verschiedenen Glaubensrichtungen zu
sehen ist.

Ein Christ ist einer, der erkennt, dass Gott existiert, ihn von ganzem
Herzen sucht und Vergebung durch Jesus Christus von seiner gesamten
Lebensschuld findet
. Jemand, der sich von ganzem Herzen bekehrt zu dem
lebendigen Gott und ein Leben führt nach den Maßstäben des Neuen
Testamentes.

Auch über die Kompilation des Neuen Testaments wird gestritten. Die Evangelien
waren Jesus nicht bekannt, bekannt war ihm lediglich das Alte Testament, worin
seine Ankunft den Juden prophezeit wird.

Wer hat welche Evangelien nach welchen Kriterien ausgewählt? Wurden die anderen
aktiv zurückgedrängt oder waren sie unpopulär oder gar schlichte Fälschungen?

Bitte lies doch einmal die beiden Kapitel 5 - 7 des Matthäusevangeliums,
die sog. Bergpredigt.

Jeder Satz für sich genommen, scheint eindeutig:

Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen;
ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen.

Hier greift Christus die Untreue auf und verurteilt sie.
Er gebraucht ein Bild, ein Symbol und hat damit natürlich nicht angeregt,
sich irgendetwas auszureißen.

Das tönt nicht anders, als die Koransuren, die uns in Talkshows uns um die Ohren
gehauen wird.

Du könntest natürlich genauso argumentieren, wie die salafistischen Relativierer und nach
irgend etwas suchen, um zu relativieren:

Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet.

Also, Strafe sei die Steinigung, richten soll nur der, der selber das Risiko des
gerichtet Werden eingehen will ... und der erste Stein müsse jener werfen, der ohne
Sünde sei.

Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein auf sie. Joh. 8,1-11

... in Schilda würden sie nun eine Maus aus der Schnauze einer Katze retten und ihr den
ersten Stein auf die Schulter legen ... und warten, bis sie werfen ... um dann festzustellen,
dass der Stein die Maus erdrückt hat.

Genau um das zu verstehen, besucht man die Kirche oder tauscht sich zumindest
in seiner Gemeinde aus, so wie ein Muslim die Moschee besucht, weil auch er
in Gefahr läuft, etwas misszuverstehen, um dann in krasser Weise Amok zu laufen.


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