Roboter-Problematik
Ein aufrührender Beitrag zu einem wichtigen Thema, dessen Brisanz den meisten erst in der Zukunft aufgehen wird, wenn sich schon Unheimliches entwickelt hat.
Die Weiterentwicklung der Roboter lässt sich nicht aufhalten. Die Frage ist nur, ob sie der Mensch beherrschen kann, oder ob sie ihm entgleitet. Solange der Computer nur das leistet, was in ihn programmiert ist, stellt das kein unbeherrschbares Problem dar. Was aber, und daran wird ja intensiv gearbeitet, wenn der Roboter darüber hinausgeht und sozusagen eine Eigenintelligenz entwickelt? In Science-Fiction-Filmen wird das ja schon thematisiert.
Meine Auffassung: Wenn etwas Eigenintelligenz entwickelt, wird es wesenhaft. Leserzuschrift, Du hast formuliert: "Man kennt ja den Teufel. Wer aber nicht glaubt, daß er existiert, der wird leicht sein Opfer, weil er es nicht für möglich hält." Goethe formuliert im "Faust": "Den Teufel spürt das Völkchen nie, und wenn er sie am Kragen hätte." Wer sagt das? Der grinsende Mephisto natürlich selbst. Also wenn eine Maschine, die zunächst außengesteuert funktioniert, von innen eigene Intelligenz entfaltet und so wesenhhaft wird, muss sich ein Wesen damit verbunden haben, das sie als seinen Körper benutzt. Es müssen natürlich "teufliche" Wesen sein, die sowieso eine maschinenhafte, sozusagen unerbittlich logische Intelligenz haben.
Der Anthroposoph Rudolf Steiner sagte bereits Anfang des vorigen Jahrhunderts voraus, dass dies kommen werde, und nannte diese wesenhaft gewordenen Maschinen "Maschinentiere". Er meinte, dass sie vom Menschen nur beherrscht werden könnten, wenn sich im Wirtschaftsleben, wo sie ja eingesetzt werden, fachkundige Gremien aus Vertretern der Produzenten, der Konsumenten und des Handels bildeten, die über Entwicklung, Produktion und Einsatz beraten und vernünftige Vereinbarungen treffen.
Soweit erst mal. Zu anderen Aspekten vielleicht später.
Gruß
Falkenauge