Roboterwelt: Automatisierung & Outsourcing - Übersetzerbranche bricht weg
Hallo liebes Forum!
Ein handfestes Problem durch Outsourcing und Wegrationalisierung haben gerade die Übersetzer. Da bricht eine ganze Branche weg. Die Leute sind verzweifelt und ratlos und haben Angst, mit Mann und Maus unterzugehen. Der Markt ist quasi futsch, und da macht man sich so seine Gedanken:
Ich erinnere mich, wie während meines Studiums die Computerlinguisten eifrig arbeiteten und wir uns nur wunderten, was sie da eigentlich machten...? Heute sind wir arbeitslos – oder zumindest fast!
Man kann das nicht damit entschuldigen, dass man bei der Berufswahl „zu idealistisch“ war oder „halt das Falsche studiert hat", denn normalerweise sind alle Tätigkeiten gleichwertig, wie in einem Mosaik. Es wird aber künstlich verzerrt, das eine gefördert, das andere unterdrückt. Cui bono (Warum, wem nützt das)? Zufällig kann das kaum sein, da steckt wohl etwas dahinter.
Heute werden wir durch Maschinen abgeschafft (Produktionsroboter, Putzroboter, Pflegeroboter, Rasenmähroboter, Saugroboter usw.), und es gibt sogar Sexroboter, die bereits zehntausende freudige Abnehmer gefunden haben. Die inländischen „Fachfrösche“ und die zuwandernden „Fachkräfte“ geben als Dumping-Lohnsklaven nur den gut getarnten Übergang zur Roboterwelt, wo Maschinen alles machen. Selbst die Araber beließen die Automatenmagie tunlichst einzig im Märchen, aber wir machen es wahr!
Hier sind drei Seiten, die zeigen, was auf uns zukommt:
1. http://www.welt.de/motor/article147704234/Dieser-Internet-Millionaer-faehrt-schon-mal-v...
Zitat: "'Wir stehen vor einem evolutionären Sprung', erklärt er. Sehr schnell würden jetzt Maschinen entstehen, die intelligenter seien als Menschen. Hier ist er ganz dicht an den Thesen des Zukunftsfor-schers Ray Kurzweil, dessen Bücher er alle gelesen hat. 'In 30 bis 40 Jahren wird der Mensch verschwinden* und zur digitalen Instanz werden. Die Seele ist nichts als ein Software-Schnipsel. Mit genug Kapazität als Software entsprechend emulierbar.'"
Ob der Ehssan, wenn es um die am Artikelbeginn erwähnten schönen Frauen, schnellen Autos und das viele Geld geht, auch virtuell ist, wird dann wohl unser aller Problem sein, denn das – nämlich virtuell – werden sicher wir werden: Denn wir werden verschwinden, damit der Weg für die Roboter frei wird. „Teufel“ Ehssan sitzt dann lachend am Steuerpult – und wir sind in der Hölle – aber nicht virtuell, sondern reell. Rückweg verbaut! So schnappen Fallen zu.
(* Da hatte ich einmal einen Alptraum: Es wurde jemand digitalisiert – und verschwand im Rechner und kam nicht mehr heraus.)
Auch hier werdet ihr fündig – und staunen:
2. https://derhonigmannsagt.wordpress.com/2010/10/02/der-mensch-spielt-gott-v-gehirnumbau-... und
3. https://derhonigmannsagt.wordpress.com/tag/ray-kurzweil/.
Klar ist die Verheißung der Unsterblichkeit eine Falle. Wie auch, wenn einem in dieser Welt nicht einmal 5 Cent geschenkt werden! Aber jetzt plötzlich sogar die Unsterblichkeit? Denkt nach! Man kennt das ja aus diversen Märchen, so z.B. auch aus dem "Herrn der Ringe", wo ein gewöhnlicher Mensch mit dem Versprechen, unsterblich zu werden, zerstückelt wird, und dann natürlich NICHT zusammengesetzt wird. Er bleibt tot. So soll es auch uns gehen! Alle mit ein paar virtuellen Tricks aufs Kreuz gelegt – und reell weg. Man kennt ja den Teufel. Wer aber nicht glaubt, daß er existiert, der wird leicht sein Opfer, weil er es nicht für möglich hält.
Warum wollen ein Kurzweil oder Ehssan (und noch andere) die Menschen mit dem Versprechen der angeblichen Unsterblichkeit „digitalisieren“, sprich: vernichten? Ganz einfach: Wenn die Maschinen da sind, müssen die Menschen schnell, billig und restlos entsorgt werden, denn sie stehen im Weg.
Also: Warum soll ich weiter für feindliche Firmen übersetzen, wenn es viel dringlichere Aufgaben gibt? Existenznot brauche ich nicht zu fürchten, die habe ich schon! Es gibt gar nichts zu verlieren.
"Er hatte die Wahl zwischen Unehre und Krieg. Er entschied sich für die Unehre und bekam den Krieg gleich mit dazu." Winston Churchill
Eben, der Feind sagt es uns ganz offen!
Es grüßt
ein ersetzter Übersetzer