zum Mädchen im Sarg

nereus, Donnerstag, 12.11.2015, 17:28 (vor 3733 Tagen) @ Kuno Vercus5096 Views

Hallo Kuno!

Danke für Deine Replik und das komplette Bild mit dem Mädchen.

Also, wir sehen dort 3 Särge.
Die 3 Personen stehen meiner Ansicht nach nicht für die großen Religionen, sondern eher für die „farbigen“ Rassen. Die hat man offenbar beerdigt.
Daraus könnte man schließen, daß es keine Menschenrassen mehr geben soll und das deutet globales Multikulti an.
Darüber sieht man tote Tiere, manche im Glaskasten, andere nicht.
Einige, wie z.B. der Delphin und der kleine Vogel darunter wirken lebendig im Gegensatz zu den anderen, wie dem Gepard.
Bei den agierenden Menschen sind Kinder in der Überzahl.
Im Hintergrund sieht man einen brennenden Wald, bei dem das Feuer langsam näher rückt.

Also, was der Künstler damit sagen will, erschließt sich mir nicht.
Sollen brennende Wälder, tote Tiere und tote Menschen die kommende Apokalypse andeuten?
Dann hätte man die Objekte aber wirkungsvoller präsentieren können.
Ehrlich gesagt, ich habe da keinen Plan, lasse mich aber zum Thema gerne belehren.

Du schreibst: Für Helmut Schmidt wäre zu fragen, was er wann wusste und ob er sogar konspirativ agierte. Das zu fragen ist das Recht aller, die solchen Geheimstrukturen nicht angehören - denn es kann sie existenziell treffen, ob als Soldat oder Zivilist.

Das ist richtig und ich kann es auch nicht sagen.
Schmidt erschien mir aber immer recht pragmatisch zu handeln, wobei ich nicht weiß, ob dazu meine Rückschau zu verklärt ist.
Allerdings halte ich es für wichtig, Personen und deren Handlungen aus ihrer Zeit heraus zu bewerten und nicht im Nachhinein.
Ich bleibe daher unschlüssig und unter diesem Aspekt entscheide ich mich FÜR den „Angeklagten“. [[zwinker]]

Auch ein Multikulturalismus, der - vielleicht unter öffentlich kaum bekannten Drohungen gegenüber Politikern - den Deutschen aufoktroyiert wird, birgt jede Menge Sprengstoff, Konflikte, Verlust von einmal erarbeitetem Wohlstand zugunsten von Personen, die hierzu deutlich weniger beitragen (können oder auch wollen).
Dies als ein paar Argumente, die auch zur Beurteilung einer 'idealistischen' Freimaurerei gehören. Sie geht offensichtlich teilweise - und zumindest in den unteren Graden - von einer Überwindbarkeit von Differenzen aus, der Schaffung eines Einheitsmenschen. Es ist nach wie vor die Frage, was damit zu gewinnen ist und was dabei unrettbar verlorengeht.

Ja, das ist die alles entscheidende Frage.
Meiner Ansicht wäre die Einheit der Welt auch friedlich zu erreichen, wenn man eine faire Zusammenarbeit anstreben würde, die zwar auch nicht konfliktfrei gestaltbar wäre, aber immer noch besser als die Massentötung durch Kriege.
Außerdem müßte nun auch dem Dümmsten der Dummen ein Licht aufgehen, wenn man die blutige Spur der Brüder über die Jahrhunderte verfolgt.
Insofern sollte ich dann fast meine Bewertung der guten Strömung revidieren.
Dann wären die Gutsituierten naiver als ich dachte, was ich aber noch nicht so recht glauben mag.

Daran schließen sich Fragen an, wer davon profitiert, wenn es zu einer Absenkung von Lebensstandards in Westeuropa und zu einer zumindest teilweisen Chaotisierung und Verelendung durch übermäßige Zuwanderung kommt.

Naja, hier könnte man sagen, wenn ich die Erträge fair verteilen will, dann müssen die Reichen den Armen etwas abgeben.
Das ist mir aber zu simpel, weil auch in den ganzen Gelddiskussionen der technische Fortschritt auf der Strecke bleibt. Die Welt lediglich über das Spannungsverhältnis zwischen Guthaben und Schulden zu erklären ist mir zu banal.
Bei Beibehaltung der bestehenden Geldwirtschaft lassen sich Deine Fragen einfach beantworten. Die Einwanderer sollen die Löhne drücken und das Lebensniveau eindampfen. Wenn das stimmt, dann ist diese Agenda von Leuten ohne Moral ersonnen.

Das könnte eine versteckte Absicht einer lang gehegten Verschwörung sein, von der sich ggf. auch ein Helmut Schmidt eher hat täuschen lassen, als dass er ihre wahren Implikationen durchschaut hätte.

Das kann ich nicht ausschließen, aber das wäre schon der Hammer.
Ich erinnere mich, daß der weitgereiste Peter Scholl-Latour in der Zeit nach 9/11 die Ansage, es wären die Amis selbst gewesen, im TV für absurd gehalten hat. Das kam damals so spontan, daß ich meinte, er glaubte das wirklich.
Später hat er diese Ansicht revidiert und anderes behauptet.
Doch dies wiederum würde dann bedeuten, daß selbst wesentliche Personen der Creme de la Creme nicht gewillt sind, ggf. um die Ecke zu denken.
Sie bräuchten demnach auch erst einen Schlag auf den Hinterkopf damit’s klingelt.

Auweia, dann wäre alles noch viel schlimmer als gedacht.
Ich gehe daher eher von Schutzbehauptungen aus, um in der Öffentlichkeit nicht "hingerichtet" zu werden.
Man weiß zwar was läuft, aber man sagt es nicht oder erst dann wenn man auf die Neunzig zugeht. [[lach]]

mfG
nereus


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