Nun wurde auch die Fundstelle gerodet
Im Fall Tanja hatte ich vorher schon mal gefragt, warum man zwar die Felswand untersuchte, jedoch nicht die potentielle Aufschlagstelle.
Wie kann es sein, daß die Absturzrampe und die Felsen eindringlich untersucht wurden, aber die Aufschlagstelle nicht, obwohl nun genau da eigentlich ein potentielles Opfer gesucht werden müßte?
Quelle: siehe oben
Nun wurde die Fundstelle vom Dickicht befreit und es zeigt sich Erstaunliches.
Jetzt liegen Bilder des Absturzortes vor, und die belegen recht deutlich:
Die ständig zelebrierte tiefe, mit Bäumen, Büschen und Brombeeren zugewucherte Schlucht ist gar nicht so tief und kann durchaus über die Bonner Straße erreicht werden. Das Interessanteste: Der Fundort von Tanja ist fast mit einem Auto erreichbar! Der Fotograf der hier gezeigten Bilder hat es vorgemacht. Umso unverständlicher ist es heute, warum gerade in diesem Bereich nicht gesucht worden ist, obwohl immer wieder beteuert wurde, im Bereich der FH und am Roten Felsen jeden Stein umgedreht zu haben. Inzwischen ist auch erwiesen, daß dem nicht so ist.
Dieser Umstand wirft einmal mehr die Frage auf, warum die Ermittler unter Christian Soulier sofort nach dem Auffinden von Tanjas sterblichen Überresten von einem Absturz ausgegangen sind. Und es wirft ebenfalls die Frage auf, warum Rechtsmediziner Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Reinhard Urban direkt auf diesen Zug aufgesprungen ist, obwohl an Tanjas Überresten keinerlei verwertbare Spuren gefunden wurden. So bleibt der vermutete Absturz reine Spekulation, woraus sich folgerichtig auch weitere Ermittlungen ergeben, um ein Verbrechen ein- oder auch auszuschließen.
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Es sprechen aufgrund der Liegestelle etliche Anzeichen dafür, daß durchaus eine Ablage von unten stattgefunden haben kann. Nicht zu vergessen: Der Weg, der von Haus 80 in Richtung Fundstelle führt und erst kurz davor endet, war nicht nur befahrbar, sondern auch 2007 so zugewuchert, daß er - im Gegensatz zu heute - von der Bonner Straße aus gar nicht wahrgenommen werden konnte. Der/die Täter hatten es also recht einfach, Tanja in aller Ruhe an die Auffindestelle zu verbringen.
Quelle: https://de-de.facebook.com/luegevontrier/
Das es keine verwertbaren Spuren eines Sturzes gab, kann man so nicht sagen, allerdings müssen diese Spuren nicht zwingend vom Absturz stammen.
![[image]](https://fbcdn-photos-c-a.akamaihd.net/hphotos-ak-xpa1/v/t1.0-0/p180x540/12122610_833470536770091_5514049014116058350_n.jpg?oh=547e96d690ce8ce1a2c601aea900d78a&oe=56BEB753&__gda__=1459210677_544a12c355dd17bfa435634c45cab36c)
![[image]](https://scontent-fra3-1.xx.fbcdn.net/hphotos-xpa1/v/t1.0-0/p180x540/12208376_833470533436758_12072640427130723_n.jpg?oh=cea43f4b241042e7f39f0548a97b5a7c&oe=56BB58B7)
Aufschlußreich war auch eine kürzliche Doku des WDR in der die nochmalige Inspektion der Felswände als PR-Gag für Aktenzeichen XY bewertet wurde.
Daraus läßt sich eigentlich nur schließen, daß man überall suchte, aber dies an einer ganz bestimmten Stelle aus unbekannten Gründen vermied.
Und ausgerechnet diese Stelle war der spätere Fundort. ![[[hae]]](images/smilies/hae.gif)
Ich behaupte, der Fall Tanja Gräff ist noch immer nicht gelöst.
mfG
nereus