Es gibt einfach zu wenig Wölfe im Wald

Mephistopheles, Datschiburg, Freitag, 10.07.2015, 19:07 (vor 3844 Tagen) @ Leserzuschrift6812 Views

…bleiben auch längere Zeit liegen. Bin einmal beim Wandern an einem
stinkenden Wildschwein-Kadaver vorbei und eine Woche später noch einmal.
Besonders auffällig waren dabei die Fleischfliegen, die den Himmel
verdunkelten.

Mit einem Wildschwein wird ein Fuchs oder ein Marder niemals fertig. Geier gibt es auch keine.
Dagegen halte ich es für ausgeschlossen, dass ein Wildschwein oder eine menschliche Leiche einem Rudel Wölfe innerhalb ihres Reviers entgeht und nicht innerhalb kürzester Zeit umweltgerecht entsorgt wird.

Nach einer Woche war zwar weniger dran, jedoch immer noch genug, um einen
Hund aus größerer Entfernung stutzig werden zu lassen.

Glaube ich nicht.
Auch ein Hund muss die Jagd erst erlernen. Ich war mal im Winter mit einer jungen Mischlingshündin unterwegs, als sie einen Hasen aufstöberte. Der sprang raus aus dem Gebüsch und verhoffte dann. Die Hündin hat ihn nur blöd angeglotzt und ist dann her zu mir, ob ich nicht Rat wüsste.
Da der Hase nicht panisch geflüchtet ist, wurde auch der Verfolgungsreflex nicht ausgelöst.
Seitdem weiß ich (glaube ich zu wissen), dass auch Hunde (Wölfe) die Jagd erst erlernen müssen.

Gruß, P.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.