Viel Fleissarbeit, aber trotzdem: 'Anecdote is the equivalent of "no data"' ...
Verschwörungen sind demnach auch in unserer Bundesrepublik tagtäglich gang und gebe, wenn man allein nur an die vielen Bauskandale denkt (Neue Heimat, BER, Elphilharmonie, Berliner Bankenskandal etc.).
Ja, hatte ich geschrieben, Punkte a) bis c) ...
Eine solche Verschwörung kann z.B. auch den Polizei- und oder den Justizapparat betreffen.
Hier sind ein paar Beispiele aufgelistet:
(Harry Wörz,
Fall b) - Polizei vertuscht eigenes Fehlverhalten - so, wie Aerzte untereinander. Zieht sich durch alle Berufsgruppen - ist Folge der in der Berufssoziologie so genannten "Professionalisierung". Werden Aerzte zu Kammerberufen, dann mobben sie die Feldschere ...
Gustl Mollath,
Fall a) und c)
Horst Arnold
Hier ist die Polizei einer Soziopathin aufgesessen, und -wie bei Mollath- wenn man dann keinen exzellenten Strafverteidiger hat, wie Kachelmann, dann ist ein solches ueberzeugend vorgetragenes Luegengebaeude schwer zum Einsturz zu bringen.
Das sind jetzt wieviele Bruchteile von Prozent der insgesamt im zu betrachtenden ueber Jahrzehnte reichenden Zeitraum relativ sorgfaeltig ausermittelten Faelle?
Anders gefragt: wieviele Fahrlehrer haben in derseben Zeit haasrstraeubende Fehler begangen, wieviele Koeche fahrlaessig eine Lebensmittelvergiftung verursacht, wieviele Eltern ihre autistischen Kinder mit MMS traktiert???
Fehler passieren ueberall, auch absichtliche.
Manche sind von vornherein beabsichtigt (Immobiliengeschaefte der Mafia), andere werden hinterher zu einem Vergehen (vertuschter Pfusch am Bau usw. der nicht vorher beabsichtigt war etc.).
Dann gibt es auch noch die Affäre um die zu guten Steuerfahnder in Hessen, die sich von einem Tag auf den anderen als psychisch gestört beschuldigen lassen mussten.
Ja, siehe meine Punkte a) und c) ...
Gerade bei Kapitalverbrechen scheint die Polizei immer wieder mal Probleme mit ordnungsgemäßer Ermittlungsarbeit zu haben
Ja, der Vertuschungsaufwand der Gegenseite ist dort auch hoeher (wer will schon lebenslaenglich in den Knast?). Am meisten hat sie aber bei Fahrraddiebstaehlen versagt ...
- mal ganz abgesehen von dem Umstand, dass alle diese Personen einen besonderen Personenschutzstatus hatten:
Siegfried Buback, Hans-Martin Schleyer, Detlev Karsten Rohwedder, Alfred Herrhausen, Karl Heinz Beckurts etc.
Ja. Und Oliven sind rund und meist gruen. Was ebensoviel mit Tanja Graeff zu tun hat. Falls ich auch mal ein gewichtiges Wort einwerfen darf ...
Im Fall der verschwundenen Tanja Gräff stösst man relativ schnell ebenfalls auf Ungereimtheiten bei der polizeilichen Ermittlung.
Besonders Hobby-Kriminalisten, schauen wir uns das nun mal an:
Diese Erkenntnis gibt es nicht nur bei der Mutter von Tanja G., sondern auch bei ihrem Anwalt, Herrn Böhm, einem ehemaligen Leiter eines Trierer Kriminalkommissariats, Herrn Günter Deschunty, sowie einer Gruppe von Trierer Bürgern wie aus einem Beitrag in einem Esoterikforum zu entnehmen ist:
Dornenvogel, 08.12.2014, 09:51, #43
Wir, eine Gruppe Bürger aus Trier, können diese Vorwürfe nur bestätigen, die Ermittler haben sich in einer sehr überheblichen Art und Weise abgeschottet anstatt mit den Bürgern zusammen zu arbeiten.
Das tut Polizei meist. In die Abteilung Organisierte Kriminalitaet im LKA kommt sogar nichtmal der Kollege vom Dezernat nebenan hinein - abgeschottet mit eigenen Zugangscodes ...
In dem Ort des damaligen involvierten Freundes wurde nie ermittelt,
Woher weiss man das?
die Familie von dem hat sofort mit Rechtsstreit gedroht.
Und? Welche Macht haette diese? Ist das ein kurdischer Clan aus dem Libanon? Gibt es irgendwelche Hinweise, dass es genuetzt haette???
Am Morgen des Verschwindens von Tanja ist in dem Ort des letzten Freundes ein Müllcontainer in Brand geraten,
... ein Sack Reis umgefallen, sorry, aber das ist jetzt nicht Dein Ernst???
das wurde nie in Verbindung mit Tanja gebracht, sind da ihre Sachen verbrannt? etc.
Aua. Nein, das waren meine. Glaubst Du nicht? Dann bist Du ein Verschwoerungstheoretiker. Ich habe es doch hier bezeugt!
Diese Kritik hat u.a. mit dem merkwürdigen Umstand zu tun, dass die Leiche von Tanja G. anscheinend wochen- oder monatelang, während des Verwesungsprozesses in einem Baum oder am Boden ganz in der Nähe (ca. 8 Meter ... eines Mehrfamilienhauses mit 22 Wohnungen lag, ohne dass dies jemandem auffiel - weder durch Geruchsbelästigung noch durch ein zufälliges Entdecken der Überreste. Wie kann das sein?
Evtl. die u.g. Winde ...
Eine Möglichkeit wäre z.B. dass der Leichnam von Tanja G. oder sie in halb betäubtem Zustand erst einige Tage später nach ihrem Verschwinden die Steilwand heruntergeworfen wurde.
Ja, eine Moeglichkeit. Aber sie hat dennoch schon vorher gerochen, denn ...
Aber eine solche Möglichkeit wurde anscheinend
Anscheinend.
von der Polizei nie in Erwägung gezogen, zumindestens gab es dazu kein Wort der Verantwortlichen bei der PK.
Ja, der Umfang des Vortrages eines Ermittlungsleiters zu allen Gedanken und Spurenakten waere in etwa so langatmig wie die "Recherches a la Temps Perdu" ... Das will keiner hoeren, oder, im Ernst???
Es gab anscheinend sehr wohl bei mindestens einem Bewohner des Hauses die Wahrnehmung ziemlich übler Gerüche.
War sie jetzt da oder woanders zuerst? Was nu?
In den letzten viereinhalb Tag konnte ich, obwohl ich sehr vieles zu diesem Fall gelesen habe, nicht herausfinden was genau für ein Geruch dies war und wann dieser auftrat.
Ja. Aber man kann vermuten ...
Anja Heinz
Ich habe von einem Wohnungsbesitzer dort gehört der wegen des unerträglichen Gestanks seine Eigentumswohnung verkauft hat.
Was
a) Die anderen Besitzer nicht gestoert hat und
b) den Kaeufer auch nicht, denn der hat sie gekauft.
Und
c) gefunden hat man letztlich auch nichts.
Aber man hat "gehoert". Das genau ist der Stoff, aus dem diese "Urban Legends" immer gewoben werden.
Im Ernst: das soll mit Polizeiarbeit kontrastieren?
Dies ist mehrmals den Behörden gemeldet worden. Es kam sogar jemand vorbei aber gefunden wurde nichts. Alles "Einbildung " der Bewohner.
"Der" Bewohner? Oder nur eines einzigen? Und der Kaeufer war's zufrieden?
Tut mir leid, ich hatte mit Spannung auf die "Artikel", die Du gefunden haettest, gewartet, aber das bestaetigt mir alles einmal mehr, dass an der Sache nichts dran ist, wenn man solche Bodensaetze aufruehren muss!
Der Ermittlungsleiter Christian Soulier schließt also aus, dass man im Haus etwas hätte riechen können,
Nein, er schliesst aus, dass Hunde, als sie dort waren, "unten" etwas gerochen haben koennten. Auf den Unsinn oben geht er doch gar nicht ein?!
weil die Thermik, d.h. die Luftbewegungen, ausgelöst durch die erwärmten Felsen des Steilhangs über dem Haus, keine Verwesungsgerüche bis zum Haus hätten tragen können.
Ja. Der Rest nun ist wirklich allerschaerfste Spekultation vom Feinsten. Die Thermik an Steilfelsen ist nicht mit der am Meer zu vergleichen. Wie tief muss man denn noch in die Mottenkiste greifen, um den Fall Graeff aufzubauschen???
Jetzt gibt es aber z.B. das sogenannte Land-See-Windsystem,
Man sieht da, dass die Steilwand vermutlich nach Süden ausgerichtet ist, weil um 13:00 die höchsten Temperaturen auftreten und nicht etwa um 9:00, 10:00 oder um 16:00.
Gehe hin und weise NACHTS Fallwinde nach. Du wirst sie vermutlich nicht finden. Das ist wissenschaftsfern.
D.h. selbst an einem 7. Juni und auch an den darauffolgenden Tagen hat die Steilwand etwa 13,5 Stunden Zeit sich abzukühlen.
D.h. man müsste für die genaue Ermittlung der Netto-Strahlungsleistung einiges an Berechnung durchführen. Bei 13,5 Stunden kann einiges an Wärme verloren gehen.
Nein, muss man nicht - auch nachts ist die Wand waermer als der Rest. Warum sollte sich das entgegen aller Strahlungs- und Entropiegesetze umkehren???
Am einfachsten wäre wahrscheinlich an einem geeigneten Platz ein Anemometer aufzustellen
... und nicht im Gelben Forum
...
Die Steilwand könnte irgendwann am frühen Morgen kälter als z.B. die unter ihr liegenden Bäume, Büsche oder Wiesen sein
Interessant. Das solltest Du als Kuehlschrank patentieren lassen.
Am östlichen Ende von Freiburg, am Ende des Dreisam-Tales gelegen, kann man im Sommer oft den sogenannten Höllentäler genießen, der kalte Luft von den hochgelegenen Schwarzwald-Bergen der Umgebung von Freiburg bringt.
Ei, sowas aber auch. Das ist ein anderes Prinzip. U.a. Verdunstungskaelte, und so.
Dies alles müssten aber die Kriminalbeamten der Kriminalpolizei Trier wissen,
"Wissen" sie nicht ... weil es nicht stimmt.
weil es rings um Trier jede Menge Steilwände gibt und es sicher schon einige Vermissten- und Todesfälle in der Nähe der Steilwände in den letzten Jahrzehnten gegeben haben.
Ja, und da war es vermutlich (!) nicht anders.
Zu diesem Thema der Windverhältnisse im Zusammenspiel mit Tag-Nacht-Rythmus und örtlichen Gegebenheiten wurde aber bei der Pressekonferenz kein Wort gesagt.
Nein, auch nicht zu den Lottozahlen ...
Nochmal: ich kenne den Fall nicht und habe auch keinerlei Veranlassung, mich naeher mit ihm zu befassen. Aber was bisher an "Argumenten" kam, war mehr als duerftig.
Ja, man haette die Baeume besser inspizieren sollen. Und: warum hat das kein Forist, keiner, der ob des brennenden Muellcontainers besorgte Esoterik-Forist auch nicht, getan? Auch nicht der um den Wert seiner Eigentumswohnung betrogene Verkaeufer direkt nebendran? Die gehoeren doch zur gleichen Vertuschungsszene, oder????????
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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
Atomkraft | in English