nicht wirklich
Hallo Griba!
Das hat man davon, wenn man den Gedanken bzw. den Satz nicht zu Ende formuliert.
Ich schrieb: Die Wärmebildkamera konnte nicht durch die Baumkronen blicken.
Ohne Kommentar.
Damit wollte ich nicht den Umstand anzweifeln, daß es physikalische Grenzen bei technischen Geräten und der Aufklärung durch diese geben kann, sondern das Problem an sich umschreiben.
Wenn ich irgendwo nicht (genau) reinschauen kann, dann muß ich eben dahin gehen und anderweitig nachsuchen.
Wenn man Polizeistaffeln in anderen Fällen viele Quadratkilometer, auch manchmal unwegsames Gelände absuchen läßt, dann sind die Brombeersträucher plötzlich ein Hindernis, welches nicht zu bewältigen ist?
Soll das ein Witz sein?
Der angeblich unbegehbare Teil grenzt an einen Garten.
Was also hat es verhindert den Dschungel mal zu inspizieren?
Man hätte ja nicht gleich abholzen sondern nur intensiv suchen müssen.
Dafür gibt es sogar Stangen, Scheinwerfer und ähnliches Werkzeug.
Und wenn man unter einem hohen Felsen steht, dann schaut man zwangsläufig nach oben.
Die These man hätte das vergessen ist nicht einmal mit gesundem Menschenverstand vereinbar.
Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit bei einem Sturz in den Ästen hängen zu bleiben äußerst gering.
Und ganz nebenbei bemerkt, die Stelle soll schon 2011 einmal gerodet worden sein, wie ich gestern einem Youtube-Video (könnte Aktenzeichen XY gewesen sein) entnehmen konnte. Damals fand man sie nicht.
Tanja Gräff wurde im Sommer „verunfallt“ und im Sommer ist es normalerweise warm.
Der Verwesungsprozeß hätte, wenn schon nicht von Menschen, mindestens von Spürhunden bemerkt werden müssen.
Die ganze Auffindestory ist hanebüchen und paßt mit der ursprünglichen Theorie des Bewegungsprofils nicht zusammen.
Um den neuen Freund von Tanja und dessen Umfeld hat sich die Polizei auffällig wenig gekümmert.
Ich bleibe dabei, der Fall stinkt nach wie vor.
mfG
nereus