Dieser andere Artikel des Generalanzeiger Bonns ist extra Klasse! Schwere Vorwürfe gg. Ermittler!
Fall Tanja Gräff: Mutter äußert Vorwürfe gegen Ermittler
Von Wolfgang Kaes
Artikel vom 18.05.2015
http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/vermischtes/fall-tanja-graeff-mutter-aeussert-...
Dieser Artikel ist wirklich ein journalistischer Lichtblick, weil er unglaublich viele halb verborgene Fakten nennt und praktisch kein Blatt vor den Mund nimmt.
Dazu passt dann auch diese Email eines östereichischen Leserbriefschreibers, der in Sachen Kriminalermittlung ziemlich versiert erscheint und der sehr gute Fragen stellt z.B. zu fehlenden Videos von Verkehrsüberwachungskameras vom Morgen des 7. Juni 2007, dem Fronleichnamstag und Tattag, ein Feiertag in Rheinland-Pfalz:
E-Mail erhalten
Posted on 3. März 2011
http://www.findet-tanjagraeff.de/e-mail-erhalten/
Als Ergänzung bzw. zum Abgleich zwei Aktenzeichen-XY-Sendungen:
Aktenzeichen Xy Ungelöst Spezial am 30 März 2011 Fall Tanja Gräff (22min46)
http://www.youtube.com/watch?v=YK4u6hJP6Ok
Aktenzeichen xy ungelöst am 27 September 2007 - Fall Tanja Gräff (15min31)
www.youtube.com/watch?v=zZtHhzID5I8
Die Knackpunkte, die auch durch die heutige Pressekonferenz (PK) nicht ausgeräumt sind bzw. die nicht angesprochen wurden:
- Es war bei der PK von einem Pullover die Rede, der die Überreste von Tanja Gräff enthielt, d.h. Rückenwirbel und Rippen, aber ein Pullover wurde bei der Suche nach ihr und auch in den Aktenzeichen-XY-Sendungen nie erwähnt. Es war immer nur von einem T-Shirt die Rede.
- Das Portrait von Tanja Gräff, nach dem gesucht wurde, unterschied sich deutlich vom Aussehen im Jahr 2007!
- Es gab zweimal verdächtige Frauenschreie bzw. -rufe: Einmal am Morgen des 7.6. 2007 gegen 04:30 in der Nähe der alten Kabinenbahn am östlichen Moselufer ungefähr gegenüber von der FH wo das Studentenfest stattfand auf dem Tanja Gräff verschwand. Und dann am 13.6. 2007, also sechs Tage später (morgens oder nachmittags, das steht irgendwo online, muss mal morgen nachschauen), in der Nähe der Steilwand wo die Überreste von Tanja Gräff gefunden wurden. Gehört hatten dies die Bewohner des mehrstöckigen Mehrfamilienhauses direkt an der Steilwand!
In der Pressekonferenz, die ich von ca. 11:10 bis ca. 12:25 mitverfolgte, wurden die beiden "Schreiereignisse" vermischt und es wurde gesagt, dass die Schreie vom 7.6.2007, die ein Zeuge, es ging glaube ich um den Zeugen am westlichen Moselufer, gehört haben wollte, nicht von Tanja Gräff gewesen sein könnten.
- Es wurden Man-Trailer-Hunde eingesetzt, die eine Spur von Tanja G. bis zu dieser Kabinenbahn verfolgten! Laut dem Generalanzeiger-Artikel war der letzte Handy-Standort ca. 04:19 auf dem Weg zum Moselufer von der FH zu der alten Kabinenbahn!
D.h. die Schreiwahrnehmung des Zeugen vom 07. Juni 2007 würde absolut zu dieser Spur passen!
- Es gab ein Phantom-Bild eines jungen Mannes - der Zeuge mit dem Spitzbart, der den Hauptverdächtigen, der letzte, der wohl mit Tanja G. zusammen war, kannte, in den Akten, das aber nie gezeigt wurde. Dieser junge Mann hatte mit dem neuen Freund von Tanja G. Kontakt und Beziehungen zu dem Haus an der Steilwand!