Reaktion

Schlaumayr, Mittwoch, 04.11.2015, 21:55 (vor 3744 Tagen) @ Rybezahl4066 Views

Das Problem hat Ungarn doch erst bekommen, als Griechenland allein
gelassen wurde. Als die Grenze nach Makedonien (gewaltsam) durchbrochen
wurde, hätte reagiert werden müssen, nicht erst Tage und fast Wochen
später punktuell in Ungarn - und Griechenland steht immernoch alleine

da.

Hätte wie genau reagiert werden müssen?

Müssen? Keine Ahnung.

Aber nur mal auf die Schnelle gegriffen (fett von mir):
03.06.2015 (SPON)
"Die griechische Küstenwache hat in der Ägäis mehr als 1300 Flüchtlinge innerhalb der vergangenen zwei Tage aufgegriffen. Allein auf der Insel Lesbos kamen nach offiziellen Angaben mehr als 700 Menschen an. Die Lage sei Berichten der örtlichen Medien zufolge dramatisch - die Flüchtlinge können längst nicht mehr untergebracht werden."
http://www.spiegel.de/politik/ausland/mehr-als-1300-fluechtlinge-in-der-aegaeis-aufgegr...

Hätte man sich ungefähr zu diesem Zeitpunkt hingesetzt und sich politisch erklärt, wie z.B.: "alle sollen rein, wir unterstützen Griechenland und verteilen weiter" oder gegensätzlich "Nein, wir brauchen die Festung Europa - wir unterstützen Griechenland", wüsste "man" (nämlich alle Beteiligten), woran man ist bzw. woran gearbeitet wird. In jedem Falle läuft es aber darauf hinaus, dass eine innereuropäische Lösung nur in (und mit Unterstützung für) Griechenland gefunden werden kann.

10 Wochen später wurde übrigens erst die makedonische (edit: mazedonische) Grenze "überrannt".
Achja: und inzwischen sind 5 (sic!) Monate vergangen...


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