Quoten? Schmarrn

Schlaumayr, Mittwoch, 04.11.2015, 19:40 (vor 3744 Tagen) @ pigbonds4610 Views
bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 04.11.2015, 19:43

Ungarn hat ein grösstes Interesse daran, dass sich Deutschland endlich
für Quoten stark macht.

Neu ist jetzt, dass sich Deutschland für die von den Südstaaten längst
geforderten Quoten für Flüchtlinge einsetzt.

Je mehr Nazis marschieren, desto schneller kommen solche Quoten, die auch
die Binnenstaaten zur Aufnahme von Flüchtlingen verpflichtet.

Jeder, der die Einführung/Einhaltung von Quoten fordert, hat noch gar nicht verstanden, was hier los ist:

Wie ja bereits festgestellt wurde, geht es den Ankommenden nicht darum, einen "Hafen" zu finden, in dem sie sicher vor Verfolgung, Übergriffen und Schlimmerem sind - dann wären sie ja bereits in Jordanien/Libanon/Türkei/Griechenland/Makedonien/Serbien/Bosmien-Herzegowina/Kroatien/Slowakei/Ungarn/Österreich "angekommen".

Ein Hauptziel heißt Deutschland (ein anderes Schweden). Was wäre denn wohl, wenn Polen, Tschechien etc. sich zu Quoten bereitfinden würden? Im Leben wird sich derjenige, der sich schon nicht in Österreich zur Ruhe betten will, sondern weiterzieht, nach Polen, Holland, Tschechei, Belgien etc. "verfrachten" lassen. Wie soll das auch gehen? Selbst wenn, würden sich Besagte ein Taxi (oder Bekannte/Freunde an-) rufen und wieder an ihren Wunschstandort zurückkehren. Was tun? Einsperren? Schmarrn!

Andere EU-Länder haben schon recht, wenn sie sagen, dass es sich hierbei um ein deutsches Problem handelt. Das Ziel heißt doch nicht "Europa" (oder EU) - das Ziel heißt oftmals noch nicht einmal "Deutschland", sondern anscheinend haben viele ziemlich klare Vorstellungen davon, in welcher Stadt sie denn landen wollen.

Wenn "wir" denn schon alle einladen und hinterher sagen "die EU muss uns helfen, sonst bricht die EU auseinander", sind "wir" auf dem falschen Dampfer. Um das Beispiel mit der "Party" bildlich aufzugreifen:
Mitten in Europa findet die Mega-Super-Party statt, Häuser, Arbeit und Geld für jeden. Da denkt man sich: klasse, auf die Party will ich auch, kommt dann dort an und stellt fest: irgendwee ist das anders als gedacht/versprochen.

Und dann kommt letztendlich einer, der sagt: sorry, Du darfst nicht auf unsere Party, sondern Du musst auf den Hühnerhof vom Nachbarn. Wie wird denn da wohl die Antwort lauten? Kleiner Tipp: "Nein, ich bleibe hier" (und zwar mit Recht!) - und schon kannste Dir Quoten in die Haare schmieren.

Da muss (besser: müsste) sich schon derjenige, der die Party schmeißt, was ausdenken...

Nur mal so laut gedacht.

Der Schlaubi


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