Zum keynesianischen Filmriss
Beides zusammen (nämlich der debitistische Kettenabriss und der
unendliche Zustrom von Sozialleistungen lukrierenden Migranten) ist zu viel
des Guten. Da ist Sense angesagt.Zum "debitistischen Kettenabriss" (= angeblich "grundsätzlich fehlende
Nachschuldner") ist vollständigkeitshalber folgendes richtig zu
stellen:__ 1) Wer heute belastbare Kreditsicherheiten (pfändbares Sachvermögen,
ausreichendes und sicheres Einkommen) besitzt und aufbieten könnte,
benötigt keinen Kredit, da er/sie bereits im Geld/-vermögen sozusagen
schwimmt und selbst nach einer profitablen Geldanlage (z.B. Kreditnehmer
usw.) sucht.
Was heisst schon „benötigt keinen Kredit“? In der debitistischen Realität nehmen auch vermögende Wirtschaftsteilnehmer Kredit, weil sie in der Lage sind, mehr Profit als Zins zu erwirtschaften.
Wer aber großen Konsum- und Kreditbedarf hat, besitzt keine
ausreichenden Kreditsicherheiten. Dies war schon immer und ist wieder
einmal das Endstadium eines kapital'istischen Wirtschaftszyklus,
welcher so gut wie niemals länger als 3 Generationen (60-75 Jahre)
gedauert und immer in einer Katastrophe (Krieg, Bürgerkrieg) geendet hat.
Ja, und? Kapitalismus eben. Ein System, das funktioniert! War das jetzt ein Plädoyer für den maoistischen, leninistischen oder feudalistischen Debitismus anstelle des kapitalistischen?
__ 2) In jeder normal/gut/ausgewogen funktionierenden VoWi gibt es
Gibt es nicht. Ausgewogen ist erstens Interpretationssache/Geschmackssache und zweitens, nie ein Dauerzustand. In der debitistischen Realität folgt Ausgewogenheit auf Unausgewogenheit und umgekehrt (rise and fall).
grundsätzlich eine unendliche Anzahl von Nachschuldnern ..
Reine Fiktion.
selbst in einer
klitzekleinen. Denn, alle bereits verschuldeten sowie noch verbliebenen
potentiellen Kreditnehmer bilden (chronologisch betrachtet) eine
geschlossene Reihe bzw. einen geschlossenen Kreis, dessen Anfang und Ende
sich sozusagen am Bankschalter befindet: Wer gerade tilgt und sein Pfand
freibekommt, stellt das Ende des Nachschuldner-Kreises dar und steht somit
wieder als Nachschuldner zur Verfügung .. endlos sich wiederholend.
____ Es kann auch prinzipiell jeder Kreditnehmer tilgen, da der
Zins, den er benötigt, von nächst folgendem Kreditnehmer(n) in Umlauf
gebracht wird. Die reine Tilgungssumme, die jeder Kreditnehmer außer dem
Zins benötigt, bringt er ja selbst in den Umlauf; er benötigt diese Summe
lediglich als Einnahmen zurück. Dies funktioniert völlig reibungslos und
nachhaltig, wenn ...
... der Wettbewerb ausser Kraft gesetzt und durch die ultimative Kommandowirtschaft ersetzt werden könnte. Funktionierte bekanntlich auch nicht.
____ wenn erstens in der VoWi nicht übermäßig in Geld gespart
wird (= übermäßige Bildung von Geldvermögen),
Uebermässig? Wer soll das Mass festsetzen und auch noch durchsetzen? Lass mich raten: Die Wirtschaftsweisen einer Schule, die nach Deinem Geschmack agitiert?
so dass jeder bereits
verschuldete Kreditnehmer seine gewohnten Einnahmen bis zum Tilgungstermin
beibehalten kann .. d.h. wenn in der VoWi fast ausschließlich in
Sachwerten (auch Unternehmensbeteiligungen u.ä.) gespart wird, und
____ wenn zweitens die Einkommensverteilung in der Bevölkerung
annähernd "normal/symmetrisch um den Mittelwert verteilt" ist, im Sinne
der Gauß'schen Normalverteilung (auch Median = Mittelwert etc.).
Wenn, wenn, wenn ...
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann drehen sie sich noch heute in ihren Rädchen und erhalten ihre 'gewohnten Einnahmen' zugeteilt. Mensch Beo. Ist das alles wirklich Dein Ernst?
Dass dem so wird, dafür kann nachhaltig gesorgt werden .. ja, selbst
im Debitismus, allerdings nur in einer vernünftig und ausgewogen
organisierten und regulierten VoWi natürlich.
Na klar. Das glauben die 'Oesterreicher' aber genauso wie die Keynesianer oder die Marxisten.
Und nun?
Es ist prinzipiell nicht
anders als mit der Konstruktion, Steuerung und Betrieb eines großen
Passagier-/Kreuzfahrtschiffs
...
Ja, genau. Staatsbürger (vormals Menschen) sind nicht nur halbe, sondern hundertprozentige Maschinenroboter, die beliebig dirigiert werden können, wie Hampelmänner an den Fäden der Keynesianischen Wirtschaftsweisen wie Flassbeck und Konsorten. Stimmt's?
Dieser Vergleich hinkt nicht: Die VoWi ist ein Passagierschiff, mit dem
eine Gesellschaft in die (selbstbestimmte) Zukunft fährt.
Ja, und was für eine! So läuft das, seit die Gesellschaft (Pervertierung der Gemeinschaft) erfunden wurde.
Hoffentlich
ist es nicht die nächste Titanic .. oder die nächste
Vasa von
Stockholm, die seinerzeit nach ihrem ersten Auslaufen aus der Werft
einfach umgekippt und gesunken ist.Wer's kann, der schafft's.
Wir schaffen das!
Mit Gruß, Beo2
Liebe Grüsse, Zara