Perianalfisteln sind häufig nur "das Ende, das sich zeigt". Lesetipp
Moin Marion,
aus der Humanmedizin weiß ich (habe mal ein Magazin für ambulante Chirurgie betreut), dass Perianalfisteln häufig nur das sind, was sich "am Ende zeigt." Meist ist (zumindest beim Menschen) mehr dahinter, beispielsweise ein schwach ausgeprägter Morbus Cron oder andere Autoimmunkrankheiten.
Auch aus der Humanmedizin weiß ich, dass es Ärzte gibt, die auch bei Perianalfisteln auf den gesamten Darm, genauer: Die Darmflora, gucken. Da wird dann durch eine Mikrobiologische Therapie versucht anzusetzen.
Und schau an, mal fix gegoogelt: Das scheint auch in der Veterinärmedizin angekommen zu sein.
Bei Menschen kenne ich dies mit Versuchen mit Mutaflor, Paidoflor oder Symbioflor. Bin aber aus dem Thema auch schon ne Weile raus. Der Link spricht von Würmern, die man appliziert. Im Prinzip geht es aber eben darum, die Immunantwort im Darm wieder zu zu "eichen."
Vielleicht mal weiter lesen?
Liebe Grüße
Gaby
(Besitzerin von "Lady", einer Schäferhündin, Gott sei Dank ohne Fisteln, dafür mit Leishmanniose, die wir auch prima im Griff haben)
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"Das Dumme an Internetzitaten ist, dass man nie weiß, ob sie auch stimmen." Leonardo da Vinci