Veterinärmedizin Hund

Kirsch, Harz, Sonntag, 25.10.2015, 09:47 (vor 3749 Tagen) @ helmut-12902 Views
bearbeitet von unbekannt, Samstag, 28.11.2015, 19:59

Guten Morgen,
wie schön, dass hier im Forum nicht nur “Gelddinge” und Politik diskutiert werden, sondern auch solche Probleme des täglichen Lebens. Wenn ich ein krankes Haustier habe, belastet das meine eigene Lebensqualität sehr.
(Ich weiß, dass das hier kein Tierforum ist, aber für mich ist das ein einmaliger "Ausrutscher"!)

Ich hoffe, dass ich die Geduld der anderen nicht zu sehr strapaziere, wenn ich kurz mein eigenes Problem schildere und auch auf den einen oder anderen Rat hoffe:
Ich habe einen 10 Jahre alten Schäferhund, der seit 5 Jahren “Perianalfisteln” hat. Am Beginn der Krankheit war ich mit ihm in der Tierärztlichen Hochschule in Gießen, da ich gelesen hatte, dass die dort Erfahrungen mit OP`s hatten. Hatten die auch, aber leider negative. Die OP`s waren sehr teuer und oft wurde leider der Schließmuskel verletzt.
Auch gab es etliche Rückfälle, daher operierten sie nicht mehr.

Man riet mir zur medikamentösen Behandlung, einmal mit einem Immun-Suppressiva wie z.B. “Cicloral”, dazu ein Entzündungshemmer und eine örtliche anzuwendende Creme “Protopik 0,15”. Diese Medikamente habe ich immer nur zeitweise angewandt, ca. 2 mal im Jahr, wenn die Beschwerden wieder schlimmer wurden. Dazu habe ich “gebarft, also Fleisch/Fisch mit Öl und Gemüse und kein Getreide gefüttert, höchstens mal etwas Reis oder Hirse. Die gesamte Behandlung ist sehr kostenintensiv, ein Kleinwagen ist da wohl schon zusammen gekommen.

Jetzt ist die Entzündung in kurzer Zeit stärker geworden. Die bisherigen Medikamente wirken nicht mehr und der Hund hat Probleme beim Kot absetzen. Auch merke ich, dass das Cicloral ihm nicht gut tut. Er ist müde und schläft fast den ganzen Tag.
Mein jetziger Tierarzt sagt, früher hätte man das mit Laser veröden können, jetzt ist es zu spät. Ich gebe jetzt nur noch Tabletten gegen die Entzündung, Salbe lässt er sich nicht mehr drauf machen, dazu Diätfutter mit Leinsamen und gem. Flohsamenschale.

Ich habe mir die Infos zur Euthanasie hier aufmerksam durchgelesen, vielleicht werde ich diese Informationen bald brauchen.
Dies hier ist ein letzter Versuch, noch irgend einen Hinweis zu bekommen, wie ich meinem Hund noch eine gewisse Lebenszeit ohne größere Schmerzen verschaffen kann.

Marion


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