Weniger ist manchmal mehr

Mercury, Samstag, 10.10.2015, 17:11 (vor 3764 Tagen) @ LLF4758 Views

-Die Menschen bekommen einen Lagerkoller (teilweise haben sie ihn ja

schon jetzt)

Eine ethnisch-religiöse Trennung würde die Lage sicherlich
entspannen. Widerspricht aber der Multi-Kulti-Idee vom neuen Menschen.

Es würde die Lage vielleicht entspannen und den Insassen die Gelegenheit geben, im Kreise gleich gesinnter Menschen gemeinsame Ziele zu finden. Statt dessen müssen sie sich derzeit in den Sammelunterkünften in Multikulturalität und Toleranz üben. Eine gute Übung, finde ich.

-Es kommt die dunkle Jahreszeit. Was sollen diese Menschen mit ihrer

Freizeit bei null Privatsphäre anfangen?

Es müsste eine Art Infotainment-Dauerberieselung per
Internet-Radio / Fernsehen geben. Das setzt eine ethnisch-religiöse
Trennung voraus, damit man die Heimatsprache der jeweiligen Lagerinsassen
verwenden kann.

Derartige Informationsangebote sollte immer deutlich jede Gruppe und Ströumung in der Unterkunft berücksichtigen. Erkennbar Nachrichten für Anhänger aller unterschiedlichen ethnischen, politischen, religiösen Richtungen herausgeben in verschiedenen Sprachen.

Während der Übungsphase in Toleranz sollten sich Polizei und andere Helfer nicht einmischen. Wir müssen den Menschen eine Chance geben, ihren eigenen Weg zu finden, statt sie zu bevormunden.

Ein derartig mutiges Vorgehen für die Selbstbestimmung ist in vielen Bereichen sehr wichtig. Freiheit ist ein zu hohes Gut und sie will gelernt sein. Niemand sollte gezwungen werden, in irgendwelchen Sammelnterkünften zu schlafen. Wer davor auf dem Parkplatz herumstehen möchte, darf das tun.

Einzig den Kindern sollte man besonderen Schutz zukommen lassen.

--
„Meine Arbeit ist ein Versuch, mit großer Traurigkeit die Tatsache der westlichen Kultur zu akzeptieren." Ivan Illich


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