aufdoktrinierte Moral vs. innewohnende Selbstregulierungskraft

Nonpopulo, Dienstag, 29.09.2015, 20:26 (vor 3771 Tagen) @ Zarathustra3742 Views
bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 29.09.2015, 20:33

Nietzsche (und Reich) hatten das verstanden, aber Du

Du bist lustig. Nietzsches und Reichs Werke sind eine einzige
Moralpredigt. Dagegen habe ich jedoch überhaupt nichts einzuwenden. Wer
gegen Moral wettert (Du), hält bereits eine Moralpredigt.

Absolut nicht. Nietzsche hält der Moral keine andere Moral entgegen, sondern den leidenschaftlichen, chaotischen, tanzenden und weinenden Herzensmenschen. Den, der eben frei von Moral ist.

Reich hat das funktionelle Denken begründet. Er hat die im Leben wirkenden Kräfte beobachtet und analysiert, was sie am Fliessen hindert. Mit Moral und Ideologien hat das rein gar nichts zu tun.


> Du musst dafür jegliches moralische Gefühl der Menschen leugnen und
[quote]verleumden, um stimmig zu bleiben.
[/quote]

Es gibt von aussen aufdoktrinierte moralische Konzepte für die Kranken, deren Zweck es ist, Führung und Orientierung zu vermitteln und es gibt die dem Gesunden innewohnende Kraft der Selbstregulierung und der natürlichen Empathie, die mit Moral nichts zu tun haben. Deshalb ist der Terminus "moralisches Gefühl" flach und nutzlos.

Gruss Nonpopulo

--
Mich widern alle Ideologien an, egal ob sie von links oder rechts kommen, sie ignorieren die Natur des Menschen. (Claude Cueni, Script Avenue)

Blue Moon Baby


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