" ... glänzende Voraussagen, die Zukunft betreffend"

Zarathustra, Dienstag, 29.09.2015, 17:31 (vor 3772 Tagen) @ Monterone3909 Views
bearbeitet von Zarathustra, Dienstag, 29.09.2015, 17:35

Na ja, lieber Nietzsche als deine ewig gleichen Quellen. Ausserdem

zitiere

ich noch ein paar andere als Nietzsche, beispielsweise Schopenhauer,

den

Anti-Nietzsche. Mein Weltbild beruht eben nicht auf Einseitigkeit.


Alles, was bei meinen Quellen gleich ist, ist deren Unterschiedlichkeit.
Geht durch die Zeiten, Länder und Sprachen. Von Voltaire, Turgot,
Tocqueville, Bismarck, Céline, Rebatet, Bardèche, Soral, Sigaut, Hillard,
Meyssan, Raspail, Cohen, Atzmon bis Quigley und Preparata.

Du bist mir ein schöner Patriot. Fast nur Franzosen.

Das waren 16 Quellen. Bei Dir gerade mal zwei.

Das waren zwei Beispiele. Einen Voltaire zitiere ich seit eh und je.
Keiner hat den Wahnsinn des Kollektivismus besser karikiert als er mit seinem Candide, der einen Nationalstaat nach dem anderen besuchte.

Obendrauf werden von mir in schöner Regelmäßigkeit ausländische
Internetseiten abgegrast und ausgewertet.

Bist halt ein Kollektivist bis in die Eingeweide. Danke, nicht mein

Fall.

Ich bin Individualist bis in die Eingeweide. Nur weiß ich, daß der
Individualismus ein Fundament oder einen staatlich-gesellschaftlichen
Rahmen braucht, um sich entfalten zu können.

Genau, das ist ja gerade der Witz. Widernatürliches Leben (Individualismus) benötigt ein widernatürliches, gewalttätiges Fundament, das die Menschen zu einem widernatürlichen Dasein zwingt, in ein zwangssolidarisches Hyperkollektiv als Pervertierung des Kollektivs. Durch Fragmentierung der Gemeinschaften und deren Ueberführung in Paarungsfamilien wird die Abhängigkeit vom Staat und Markt erzwungen. Komisch, dass diese wahnwitzigen Konstrukte immer wieder kollabieren, gell!

Gerade Frankreich wäre in dem Punkt seit Henri IV, Louis XIV., Napoleon
und de Gaulle ein mehr als lehrreiches Exempel.

Ihr dürft Euch aber gerne weiter wundern über die Folgerichtigkeiten,
die sich aus Euerer Begeisterung für den Neuen Götzen ergeben, und

sie

auch weiterhin tagtäglich beklagen.


Wir erkennen andere Folgerichtigkeiten, solche, die sich aus der
globalistischen Politik Angloamerikas ergeben und haben das nicht immer
ungetrübte Vergnügen, mit diesem Ansatz Vergangenheit und Gegenwart
bestens erklären sowie glänzende Voraussagen, die Zukunft betreffend
machen zu können.

Ihr braucht einen Sündenbock, um Eueren Kollektivismus, der völlig unabhängig von Angloamerika seit eh und je nie anders funktonierte als heute, nicht in Bausch und Bogen verdammen zu müssen. Das ist doch Selbstbetrug. Wer die Geschichte analysiert, muss sich nicht einen einzelnen Sündenbock rausgreifen, um glänzende Voraussagen die Zukunft betreffend machen zu können.

Monterone

Zara


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