Richtig
jedoch bin ich der Meinung, man sollte das frühere Motto "Von der Hand in
den Kopf" vielleicht mal wieder verstärkt umsetzen.Wer viel schreibt, macht zum einen im Laufe der Zeit weniger Fehler und
zum anderen wird auch die Lesekompetenz gesteigert. Das mag sich vielleicht
anachronistisch anhören in der heutigen, computerschwangeren Zeit, jedoch
sind viele Schulabgänger heutzutage nicht mal mehr in der Lage, kleinere
Texte (mit vielleicht vier bis sechs Sätzen!) nahezu fehlerfrei zu
verfassen.
Etwas anderes wollte ich auch nicht behaupten. Selbstverständlich muss beides (lesen und schreiben) praktiziert werden. Durch das Lesen von z.B. Romanen wird die "richtige" Rechtschreibung (natürlich nur eine Sache der Übereinkunft, aber was soll's) besser erlernt. Da sich aber vorzüglich über Facebook & Co. ausgetauscht wird, und dort keine Rechtschreibkorrektur vorhanden ist... ist die "Übereinkunft" eine verhunzte Variante der staatlich verordneten Rechtschreibung. Das zeigt sich dann auch später in den Lernmaterialien, is' klaa, ne?
Und dass immer weniger Eltern Bücher lesen, das ist der Sache auch nicht unbedingt förderlich. Kinder mit bücherlesenden Eltern neigen eher dazu, auch endlich ein Buch lesen können zu wollen (behaupte ich einfach mal -> Nachahmungsverhalten).
Gruss!
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Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.