Das mag ein wenig beeinflussen,

Kaladhor, Münsterland, Montag, 28.09.2015, 11:59 (vor 3773 Tagen) @ Rybezahl2639 Views

jedoch bin ich der Meinung, man sollte das frühere Motto "Von der Hand in den Kopf" vielleicht mal wieder verstärkt umsetzen.

Wer viel schreibt, macht zum einen im Laufe der Zeit weniger Fehler und zum anderen wird auch die Lesekompetenz gesteigert. Das mag sich vielleicht anachronistisch anhören in der heutigen, computerschwangeren Zeit, jedoch sind viele Schulabgänger heutzutage nicht mal mehr in der Lage, kleinere Texte (mit vielleicht vier bis sechs Sätzen!) nahezu fehlerfrei zu verfassen.

Wenn man etwas wirklich lernen möchte (oder muss), funktioniert das auf Dauer einfach nicht, in dem man in der Passivität(einfach nur Lesen) verbleibt. Man muss auch selber aktiv werden und schreiben, schreiben, schreiben. Aber genau das wird in den Schulen mehr und mehr "abgeschafft", da jeder noch so kleine Mist als Kopie verteilt wird.

Noch viel schlimmer wird es aber im Bereich Mathematik.... ich habe letztens mal einen Blick in das Mathematik-Buch meiner zweitältesten Tochter geworfen (8. Klasse). Nach meiner Definition ist das kein Mathebuch mehr, sondern vielmehr ein Lesebuch. Kaum Zahlen oder geometrische Zeichnungen, nur noch Text und irgendwelche Fotos. Wie soll man mit solch minderwertigen Material eigentlich noch lernen?

Gruß
Kaladhor

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Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!


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