Warum MÜSSEN moslemische Flüchtlinge aus Afrika und Asien nach hierher gekarrt werden?

Beo2, NRW Witten, Samstag, 05.09.2015, 18:57 (vor 3793 Tagen) @ Michael Krause5406 Views
bearbeitet von unbekannt, Samstag, 05.09.2015, 19:14

Meiner Meinung nach ist Deutschland und der Westen verpflichtet, die syrischen Bürgerkriegsflüchtlinge aufzunehmen, weil er eine schwere Mitschuld an diesem Bürgerkrieg trägt.

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Es stellt sich also die Frage, rechtfertigt das Ziel des vom Westen unterstützten Bürgerkriegs den Tod hunderttausender Zivilisten und die Vertreibung von Millionen von Syrern? Diese Diskussion wird in der Politik und in den Massenmedien so gut wie nicht geführt.
Sie wird deshalb nicht geführt, weil das Ergebnis, genauso wie im Fall Pol Pots politisch nicht erwünscht ist. Ein Regimewechsel, dem Hundertausende Zivilisten zum Opfer gefallen sind und für den Millionen von Zivilisten vertrieben wurden ist nichts wert.

[...]

Aus diesem Grunde denke ich, dass es gerechtfertigt ist, ja sogar dringend geboten ist, die syrischen Flüchtlinge in Deutschland aufzunehmen.

Warum ausgerechnet in Deutschland oder in der Mitte von Europa .. in einem ihnen völlig fremden Kulturkreis, weit entfernt von der geliebten Heimat? Nein, das ist Unsinn und gegen den gesunden Verstand!

Entstehende Kosten können hier keine Rolle spielen.

Richtig, die Kosten sollten keine Rolle spielen. Warum werden dann keine ausreichenden Flüchtlingscamps in den benachbarten Ländern der Bürgerkriegsländer eingerichtet und von uns finanziert? In Ländern mit gleicher oder ähnlicher Kultur, Religion, Sprache, Geschichte, Sitten und Bräuchen etc.?
Warum können Wirtschaftssanktionen gegen das christlich und europäisch geprägte Russland verhängt werden, aber keine gegen moslemische Länder, die sich weigern, ihre flüchtenden Glaubensbrüder aufzunehmen?

Was hindert uns, die Europäer und Nordamerikaner daran, in den Nachbarländern der Flüchtlinge langfristig menschenwürdige Flüchtlingscamps einzurichten? Jene, überwiegend moslemischen und zum Teil stinkreichen Länder brauchen nur das nackte Land zur Verfügung zu stellen .. so z.B. in Saudi Arabien, in Arabischen Emiraten, in Jordanien, in Bahrain, in Oman, in Kuwait, in Katar, in der Türkei, in Afghanistan, in Pakistan usw.. Auch in Afrika gibt es zahlreiche, überwiegend moslemische Länder, wo es keine Bürgerkriege gibt.

Warum finanzieren wir nicht dort eine menschenwürdige Bleibe für die moslemischen Kriegsflüchtlinge? Wir brauchen dort nur ein Stück Land und das Wohlwollen der benachbarten heimischen Bevölkerung, das man sich ebenfalls kaufen kann. Auch die heimische Bevölkerung kann davon profitieren, indem wir ihnen eine verbesserte Infrastruktur, Straßen, Kanalisation, Krankenhäuser, Schulen, Werkstätte etc. bauen.
Nach Beendigung der Bürgerkriege könnten die Flüchtlinge zurück nach Hause gehen, zumal sie auch leicht Kontakt zu zurückgebliebenen Angehörigen halten könnten.

Warum müssen moslemische Flüchtlinge aus Afrika oder Asien zu Hunderttausenden ausgerechnet nach Deutschland gekarrt werden, Tausende Kilometer von ihrer Heimat und von ihrem Kulturkreis entfernt, in ein völlig fremdes Kulturland, und hier die Jahrhunderte alte Lebensart der heimischen Bevölkerung völlig umkrempeln oder zerstören? Wo bleibt der Sinn und Verstand?

Wo bleibt die Selbstbestimmung der hiesigen Bevölkerung; wo bleiben die kommunalen Bürgerreferenden über die Frage, wieviele Flüchtlinge mensch in der eigenen Heimatstadt dauerhaft aufnehmen und unterbringen möchte? Leben wir in einer Diktatur, wo uns gegen unseren Willen fremde Menschen ins Wohnzimmer gepflanzt werden dürfen? Mein Wohnort ist mein zweites Wohnzimmer!

Also: Den Flüchtlingen kann sehr wohl und sehr wirksam geholfen werden, OHNE dass sie nach DE gekarrt werden.

Gruß, Beo2


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