Familie als GmbH
Das meiste Geld "greifen" derzeit "Familien" ab, deren Kinder vermutlich
kaum in die Beitragskassen einzahlen werden.Du müßtest ein Bonussystem einführen, das sich nicht an der "Zahl" der
Kinder orientiert, sondern daran, ob sie ein steuerzahlendes Mitglied
dieser Gesellschaft werden (schwere Krankheiten und Behinderungen
natürlich ausgenommen).
Familie als GmbH bedeutet, Investivkapital sind die Kinder. Die Eltern investieren in Unterhalt und Ausbildung der Kinder. Arbeitslöhne fließen der GmbH zu. Die Eltern erhalten ihre Rente aus Erträgen der GmbH.
Kürzere Schulzeiten und "Belohnungen" für die Eltern, deren Kinder
lernen und "Beiträge" leisten oder Lehren abschließen oder arbeiten. Wie
man das machen sollte, da fehlt mir jegliche Phantasie.
Mir schwebt ein 5-stufiges 12-klassiges Schulsystem vor. Alpha, Beta, Gamma, Delta- und Epsilonklassen.
Ein Alpha-Schüler sollte am Ende der 12-jährigen Schulzeit mindestens eine wissenschaftliche Arbeit auf dem Niveau von Jugend forscht abgegeben haben, beliebig viele Fremdsprachen (mind. 3) perfekt beherrschen, und mind. 3 Lehren abgeschlossen haben.
Bei einem Alpha-Schüler wird vorausgesetzt, dass er sich das alles selber beibringt, alleine und in Gruppen, und die Lehrer ihm im wesentlichen nur Hilfestellung geben, wo und wie die notwendigen und Kenntnisse Informationen zu beschaffen sind.
Beta-Klassen sollten sich in etwa auf dem Niveau heutiger (bayrischer?) Gymnasialklassen bewegen, allerdings mit dem Unterschied, dass einen Abschluß nur erhält, wer mind 2 Fremdsprachen perfekt beherrscht und mind. 2 Lehren abgeschlossen hat.
Gamma-Klassen sollten etwa auf dem Niveau der heutigen mittleren Reife abschließen, die perfekte Beherrschung einer Fremdsprache wird verlangt, eine andere sollte wenigstens verstanden werden, und der Abschluss von 2 Lehren, eine davon anspruchsvoll.
Delta-Klassen sollten etwa auf dem Niveau des heutigen qualifizierten Hauptschulabschlusses liegen, eine Lehre abgeschlossen haben, und 1 Fremdsprache verstehen und sprechen können.
Epsilon-Klassen sollten ihre Absolventen, wenn möglich, auf Hilfsarbeitertätigkeiten vorbereiten, so dass die wenigstens ihren Lebensunterhalt selbst verdienen können.
Jeder Schüler soll sich sein Schulsystem selber raussuchen (evtl. unter Anleitung), erreicht er das Jahresziel nicht, wird er degradiert. Es sei denn, die Eltern können und wollen ein Wiederholungsjahr finanzieren.
Ebenso sollte natürlich der Aufstieg in eine Klasse mit höheren Ansprüchen möglich sein.
Ausdrücklich nicht erwünscht sollte irgendwelches Lernen unter Druck sein! Die Schüler motivieren sich selber! Ebensowenig Unterrichtspflicht! Der Unterricht sollte ein Angebot sein!
Die Mitschüler der jeweiligen Jahrgangsklasse sind die prädestinierten Nachhilfelehrer! Das wird gefördert. Wer Nachhilfe gibt, erhält einen Bonus bei der Jahresbewertung!
So in etwa stelle ich mir ein Schulsystem vor. Finanziert natürlich von der Familien-GmbH, welche für die Ausbildungsfinanzierung ohne Kreditwürdigkeitsprüfung unbegrenzt Kredite erhält. (Kann durchaus sein, dass für einen Alpha-Schüler Kredite im 6-stelligen Bereich anfallen, diese Investiton sollte sich jedoch für die Familien-Gmbh bezahlt machen.
Vor diesem Hintergrund bleibt einem leider nur der Rat übrig, dass die
leistungsfähigen Jugendlichen rechtzeitig das Land verlassen,
Wohin denn? Gibt es woanders etwa keine bedürftigen Alten mit sozialverträglichem Frühableben?
sonst
müssen sie die inzwischen förderungspotenzierten "Anderen" auch noch
ernähren. Ein wirklicher Jammer für die zukünftigen (kinderlosen)
Gruß Mephistopheles
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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc