Ich frage mich, warum nur so wenige Menschen in Deutschland…
…ein Leben in ALG-II/H-IV leben wollen, obwohl man da wie die Made im Speck leben kann (kostenlose Wohnung, kostenlose Arztbesuche, 400,- Euro im Westen zum Leben). Viele arbeiten für ein wenig mehr in Ausbeutungsbetrieben 40 Stunden pro Woche oder bekommen für ihre vierköpfige Familie sogar weniger als eine ALG-II-Familie.
Warum wehrt sich denn niemand dagegen? Warum verbünden sich die Menschen, und zwar alle(!) ausgebeuteten, nicht gemeinsam gegen diese Ausbeutung?
Sind die Tage der Berg- und Stahlarbeiterstreiks vorbei?
Euro, EFSF, ESM, Lissabon-Vertrag, CBL, CDS, PPP, TTIP, CETA, CISA, Elb-Philharmonie, BER, Stuttgart 21, Bauernhofsterben, steigende Nitratbelastung des Grundwassers, bald vielleicht Fracking in Deutschland, Pkw-Maut, Gentechnik, Abzocke durch Energiekonzerne etc. etc. pp.
Das alles ist nicht die Schuld der Flüchtlinge oder von Südeuropäern, aber es passiert trotzdem.
Es gibt Alternativen zu allem, ein paar davon habe ich schon genannt, aber wer kümmert sich darum bzw. wer verbreitet die Alternativen?
Sollen wir auf die Politik bzw. die Regierung oder die EU warten?
Hier wird oft über das bald kommende Game Over diskutiert. Dann wäre es doch egal, wenn man Familien in zu engen Wohnraum die massenhaft leerstehenden Büroetagen überlassen würde, oder? Es gibt jede Menge Spekulation mit leeren Wohnungen in deutschen Großstädten.
Wann werden diese Spekulanten nur allein hier im Gelben Forum mal an den Pranger gestellt und nicht immer diejenigen, auf die leicht einzudreschen ist?
Noch ein Zitat aus einer Stuttgarter S-Bahn von vor ca. 20 Jahren:
"Ein Mensch ist wie verwandelt, wenn man menschlich ihn behandelt".