Geld-, Kindersoziologie im debitistischen Grobzusammenhang

Wayne Schlegel, Dienstag, 18.08.2015, 11:44 (vor 3810 Tagen) @ Sylvia3188 Views
bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 18.08.2015, 12:11

Seit wann hat Kinderkriegen was mit Geld zu tun.


Klingt so, als hättest Du keine [[zwinker]].


Servus Sylvia,

Leser68 hat schon irgendwie recht. Es gibt keine ausgeprägte Korrelation

wenig Geld - wenig Kinder
viel Geld - viele Kinder

wobei sicherlich bei näherer Betrachtung exakter zu bestimmen wäre, was wenig/viel Geld denn nun ist. Ist im Sachzusammenhang gemeint wenig/viel Gesamteinkommen oder wenig/viel verfügbares Gesamteinkommen oder wenig/viel Transfereinkommen?

Entgegen den Ersterklärungen von Kinderlosen, es läge am Geld, liegt es bei näherer Analyse nicht daran. Auch die Statistik belegt diesen Befund. Leser68 ist daher in seiner These durchaus zuzustimmen.

Hier und anderswo war reichlich herausgearbeitet worden, dass die Armut an Kindern entgegen der biologisch-evolutionären Programmierung mit anderen soziologischen Phänomenen zu tun hat wie z.B. (nicht abschließend):

- Kapitalismus-/Staatsdruck auf Verfügbarkeit von lohnsenkend wirkenden Massen-Frauenarbeitskräften; zugleich debitistischer Druck auf die Erzeugung von zusätzlichen, rasch verschuldbaren Einkommensempfängern

- Kapitalismus-/Debitismus-/Staatsdruck zur Erzeugung von Doppelsteuerzahlerfamilien einhergehend mit Vollverstaatlichung der (verbleibenden) Kindererziehung (so wird statt der ursprünglichen Einverdiener-/Einsteuerzahlfamilie im Idealfall ein Dreisteuerzahlersystem (Papa, Mama, Berufstagesmutter-/Erzieherbranche) kreiert. Debitistisch perfekt!

- antifamiliär-intellektueller Selbstverwirklichungsdruck

- Staatsversprechen zur Sicherstellung der Pflege- und Altersversorgung

- durch Konzentrations-/Mittelstandszernierungstendenz immer weniger schuldenfreies Klein-/Mittelvermögen vererbbar

Debitistisch wird jetzt selbstverständlich versucht - wie auch sonst auf allen denkbaren Schauplätzen -, durch Import von tendenziell Reproduktionsbereiten und -fähigen zu stretchen.

Den Debitismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf.


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