Desillusioniert
Hallo Olivia,
vielen Dank für Deine angenehme Reaktion auf mein Geschreibsel.
Ich glaube, den Rest gab ihr dann ein "Asylsuchender" von dem dunklen Kontinent, den sie im Auto (auf ihre Kosten) abholten musste und der im Auto damit prahlte, wen er schon alles umgebracht hatte. Sie trat dann aus dem Verein aus, obwohl sie sich vorher sehr engagiert hatte. Sie weigert sich auch jetzt, irgend etwas mit "Flüchtlingen" zu machen, obwohl sie im sozialen Bereich aktiv ist. O-Ton: Wer weiß, was die schon alles hinter sich, ich kann denen nicht helfen, die haben viel mehr Erfahrungen als ich, wer weiß, ob das keine Mörder sind etc. - Das betrifft auch rekrutierte Kindersoldaten und Jugendliche, die in Kriegsgebieten mordeten und plünderten. Das sieht man denen nicht sofort an.
Wie gesagt, sie ist in diesem Bereich aktiv und engagiert..... aber wohl auch sehr desillusioniert.
Ja, wenn die Unbekannten sich als Mörder, Kindersoldaten, Vergewaltiger offenbaren, ist wohl bei jedem von uns jeglicher Respekt unmöglich und persönliche Desillusionierung die Folge.
Dies zum Anlass zu nehmen, alle in denselben Topf zu werfen, ist bei sehr direkter persönlicher Erfahrung unbedingt nachvollziehbar – und mMn trotzdem falsch.
Wenn Helfer in ihren persönlichen Möglichkeiten überfordert werden, können sie keine Helfer mehr sein und sollten sich auch ohne schlechtes Gewissen zurückziehen oder umorientieren.
Das bin ich prinzipiell auch (ich meine desillusioniert). Die einzige Ausnahme, wo ich mich engagieren würde, wären geflohene Jugendliche aus IS-Gebieten, die eine Schulausbildung/Ausbildung fertig machen könnten.
Auch die bringen ihr „spezielles Päckchen“ mit, was Dich ggf. total überfordern kann.
Soweit ich hörte, sind auch Flüchtlinge aus Syrien gut zu integrieren, weil sie in der Regel eine (wie auch immer geartete) Ausbildung haben und ARBEITEN WOLLEN!
Das ist das Thema: Unbekannte unvoreingenommen kennenlernen und wenn’s passen kann konsequent helfen , wenn nicht, genauso konsequent sanktionieren.
DAS ist aber nicht die Regel und solche Zustände wie in Großbritannien oder Schweden (Großbritannien lt. Link 1 Mio. Vergewaltigungen durch Migranten in 10 Jahren) oder Schweden, wo lt. Link Vergewaltigungen durch Migranten kaum geahndet werden.
Mich wundert es, dass sich die Bevölkerung das gefallen lässt. Aber vergewaltigt werden dort wohl meist weiße Mädchen aus der Unterschicht, wo sich die Eltern nicht wehren können und die Jugendlichen auch nicht.
Es fehlt sichtbar die Konsequenz in beiden Richtungen.
Gäbe es sie, wäre unserer gesellschaftlicher Friede weit weniger bedroht, als er es derzeit ist und in den nächsten Monaten/Jahren sein wird (und nicht nur bei uns).
Auch das von vielen beklagte schlechte Kosten/Nutzen-Verhältnis sähe völlig anders aus, spätestens in der 2. Generation.
Die Flüchtlingsthematik ist leider ein sehr komplexes Problem, dem die z.T. propagierten einfachen Lösungen nicht gerecht werden können.
Leider wird halt auch hier im Gelben mehr sich ausgekotzt, als über potentiell hilfreiche Lösungen diskutiert.
(Bevor die Nachfrage kommt: Ich habe Vorstellungen, aber keine Lust, gegen diverse virtuelle XXKeulen anzuschreiben).
Freundlicher Gruß
KK