Hast mich völlig überzeugt, dass...
Deine „Erklärung“ nicht mehr wert ist als ein Quatsch, Quatsch oT.
Hallo Hasso,
Einem virtuellen Berufskollegen (und um meine oT-Quote etwas zu verbessern) dann doch eine mehrzeilige Antwort:
Wenn Du emotionsfrei und ohne Überinterpretation Sylvia’s Post liest, schreibt sie von einem Ärgernis:
...Während ersteres, milde ausgedrückt, nervig ist, so ist zweiteres ein wirkliches Ärgernis: Junge Männer balgen sich in einem Becken, welches eigentlich für kleine Kinder gemacht wurde.
Bei den sich schubsenden, scherzenden und balgenden Männern....
Da sie Mathematikerin ist, kann ich davon ausgehen, daß ihre Aussage klar und eindeutig ist: es ist für sie ein Ärgernis, nicht mehr und nicht weniger.
Auf dieses Ärgernis, eins von vielen in unserer Welt, bin ich wegen relativer Belanglosigkeit nicht eingegangen.
(Klar, junge Männer gehören nicht ins Kinderbecken – ist (ohne Überinterpretation) eigentlich ein Fall für den Bademeister).
Woher sie weiß, dass es syrische und eritreische Seepferdchen sind, ist ihr Geheimnis, ebenso, ob dies das Spezifische an diesem Ärgernis ist.
Daß Dich das nun dazu bringt, die „Ein Mann sieht rot“ Story daraus zu machen (gern noch mit Dienstpistole), ist mir nur ein Kopfschütteln wert.
Sei’s drum.
Viel wichtiger schien mir ihre verknüpfende zweite Aussage zu sein:
Bei den sich schubsenden, scherzenden und balgenden Männern musste ich immer wieder - unwillkürlich - an die Familien, Freunde und Kameraden denken, die diese Männer in Syrien, Irak, usw. im Stich gelassen haben. Ihre nicht-desertierten Kameraden, die für das kämpfen, an was sie glauben - und sich nicht einfach aus dem Staub gemacht haben.
Respektieren kann ich diese Seepferdchen nicht.
Und nur darum ging es in meinem Post.
Hast Du überlesen oder als unwichtig, nicht nachdenkenswert abgetan (zumindest bisher).
Fazit: Deine Erklärung ist für mich Quatsch, Quatsch, Du hast, zumindest in dem geschilderten Zusammenhang, aus einer Mücke einen Elefanten gemacht.
Es gibt in D derzeit viele „Ärgernisse“, bei denen Dein und unser aller „Rot-Sehen“ viel eher angesagt ist.
(Für die Sicht auf globale „Ärgernisse“ lohnt es sich Jean Ziegler zu lesen – relativiert die eigenen Empfindlichkeiten und lehrt Demut, wenn man will).
Puh, für mich oTler war das fast schon zuviel.
Man liest sich.
Freundlicher Gruß
KK