Das "Minimum-Gesetz" von Sprengel

Dragonfly, Mittwoch, 12.08.2015, 12:53 (vor 3816 Tagen) @ Leser682505 Views

irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich bei Dir völlig umsonst schreibe -

Vielleicht solltest Du einfach weniger Bloedsinn schreiben?

Falls Du meine beiden letzten Beiträge aufmerksam gelesen hättest,
würdest Du das nicht schreiben.
Der Boden bzw. die darin lebenden Organismen SIND der Dünger!
Auch Stickstoff kann von Organismen produziert werden. Das sind die
diazotrophen Bakterien. Bitte nachschauen im Netz, falls Interesse
besteht.

Jung. Ich habe das studiert, ich muss da nichts nachschauen. Stickstoffixierende Bakterien sind bekannt und selbst hier im Forum ein alter Hut. Interessant ist die Einbrindung von Stickstoffixierenden Genen aus MO in Pflazen. Das ist hier aber nicht das Thema.

Ich weiss jetzt nicht, wie ich es Dir erklaeren soll. Vielleicht ein Diagram zeichnen? Nochmal

JA, PFLANZEN KOENNEN OHNE DUENGER LEBEN UND STICKSTOFF, U.A. DURCH SYMBIOSE MIT STICKSTOFFBASIERTEN BAKTERIEN AUFNEHMEN. DAS DAUERT ABER VIEL ZU LANGE UND DIE AUSBEUTE IST ZU GERING. DESWEGEN NIMMT DER LANDWIRT ___DUENGER___. [[freude]]

RGT-Regel genannt. [/i]
http://www.chemieunterricht.de/dc2/katalyse/wovon-v.htm

Dies ist eine Regel fuer in erster Linie biologische Systeme und auch dort nur in engen Grenzen. Das brauchst Du mir als promovierten Chemiker nicht zu erkaeren und ist ausserdem fuer Deine Argumentation voellig unrelevant.

Schon komisch, oder? Da gibt es auf Bäumen und auf Felsen keine
Bodenschicht und trotzdem wachsen Flechten so langsam! Wie kommt das blos?

Weil Sie Naehrstofflimitiert wachsen? Was ich Dir die ganze Zeit versuche zu erklaeren?

Vielleicht sollte man die mit so Dünger aus dem Baumarkt öfters mal
übergießen?

Genau. Wobei ich mir nicht sicher bin, dass dies bei einem so komplexen System wie einer Flechte funktionieren wuerde. Fuer den Pilz waere das kein Problem, fuer die Alge in der Flechte vermutlich schon.

Ja. Du kannst ohne Duenger Landwirtschaft betreiben. Ueberhaupt kein Problem. Nur Deine Ausbeute wird viel viel geringer sein.


C&P aus Wikipedia

Das "Minimum-Gesetz" von Sprengel

Jede Pflanze benötigt die Nährstoffelemente in einem bestimmten Mengenverhältnis, wie oben anhand der typischen Zusammensetzung der Biomasse gezeigt wurde. Das Minimumgesetz von Carl Sprengel, 1828 veröffentlicht, 1855 von Justus von Liebig popularisiert,[1] besagt: Dasjenige Element, das im Vergleich mit dem benötigten Mengenverhältnis in der minimalen Menge verfügbar ist, bestimmt über das maximal mögliche Wachstum der Pflanze.[2] Es kann kein Nährelement durch ein anderes ersetzt werden. Daher gleicht der Überschuss eines Elements nicht die Unterversorgung mit einem anderen Nährelement aus.

Als bekanntes Vergleichsbild wird oft ein offenes Fass aus unterschiedlich langen Dauben dargestellt (Minimum-Tonne), welches mit Wasser gefüllt wird. Die Dauben repräsentieren dabei die vorhandene Mengen je eines Nährstoffes. Das Fass kann nur bis zum Niveau der kürzesten Daube mit Wasser gefüllt werden.

Große Bedeutung hat das Gesetz vom Minimum beim Düngen. Hier wird versucht, die Nährstoffe möglichst genau im Verhältnis ihres Bedarfs zur Verfügung zu stellen. Deshalb müssen vorher durchgeführte Bodenanalysen zeigen, von welchen Elementen um wie viel aufgestockt werden sollte.


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