westl. iberische Halbinsel
Hallo DT,
in Spanien kenne ich mich nicht aus, weiß aber, daß die Blase keinesfalls abgebaut ist im Unterschied zu Portugal, die nie eine hatten.
Für den Standort Malle spricht natürlich die gute Erreichbarkeit, man ist von einer deutschen Großstadt sicher schneller und billiger auf Malle als in Meck-Pomm. Ob dadurch derartige Preise gerechtfertigt sind?
Einiges westlich von Malle in Portugal mit ebenso viel Sonne im ländlichen aber landschaftlichen schönem Terrain kenne ich die Preise besser.
Grundstück an asphaltierter Straße, mit Stromanschluß und Anschluß ans öffentl. Trinkwassernetz, zusätzlich mit Brunnen oder Zisterne zahlt man für landw. Grundstücke ca. 1,0 bis 2 Euro/qm, je nach Baumbestand und Zustand (Oliven, Orangen, Obstbäume, Bodengüte, etc.). Ab 2,5 ha gilt man als Landwirt und darf bauen, bei kleineren Grundstücken nur unter bes. Bedingungen. Bauland innerhalb der Ortschaften ist natürlich teurer. Gemischt genutztes Land am Ortsrand rechnet man ca. 1 Euro landw. Fläche und ca. 10 Euro/qm bebaubare Fläche.
Bei kleinen Grundstücken, dort wo noch Ruinen stehen, gibts Genehmigungen in den Außenmaßen der alten Grundmauern.
Bei sehr angesagten Grundstücken, also mit sehr schönem Blick auf Wasser oder best. Berge wird auch deutlich mehr verlangt oder auch Flächen, die touristisch gut zu nutzen sind.
Bei den von Dir genannten 200.000E für 15.000 qm empfinde auch ich als sehr, sehr teuer. Aber vielleicht liegt das Grundstück ja derartig fantastisch, daß es das auch wert ist?
Grundabgaben in Portugal sind übrigens im deutschen Maßstab sehr niedrig. Außerdem gibt es auch noch staatliche Investitions-Anreize für Ausländer.
Die von mir genannten Preise dürften in ländlichen Gegenden Spaniens vermutlich ähnlich sein.
Bei größeren Grundstücken in Portugal geht es natürlich auch deutlich billiger, z.B. hier für 30 Cent/qm, Flächen teilweise am Fluß gelegen.
http://casa.sapo.pt/Quinta-Rural-Venda-Macedo-de-Cavaleiros-Talhas-9088c58c-f2e5-11e3-8...
Gruß Dieter