Aktuelles Beispiel

helmut-1, Siebenbürgen, Freitag, 07.08.2015, 12:35 (vor 3820 Tagen) @ Leisereiter2648 Views

Danke für die Blumen, - aber es ist leider nackte Realität, die mich oft zur Weißglut bringt.

Beispiel in Rumänien, in der Oltenia (weite landwirtschaftlich genutzte Ebenen im Süden bis zur Donau):

Unter Ceaucescu gab es dort Bewässerungssysteme, über weit verzweigte betonierte Gräben und Kanäle, um die Äcker bei Trockenheit bewässern zu können. Was ist heute: Kein Mensch hat sich um die Instandhaltung dieser Einrichtungen gekümmert, alles ist verfallen, - und was ist mit der Landwirtschaft?

Der Mais, der z.B. im Hügelland, wo es genug Feuchtigkeit im Boden gibt, so zwischen 2 m und 2,50 m hoch ist, gesund dasteht, voll mit Kolben ist, und grünes Laub hat, der ist in der Oltenia maximal einen Meter hoch, hat gelbe Blätter, die Kolben sind dementsprechend dürftig, - und die Ernte gibt nicht einmal die Hälfte davon her, was es normal bringen müßte.

Dann kommen die Betonköpfe und jammern ,dass es ihnen so schlecht geht, - in Wirklichkeit gehört ihnen die Nase eingeschlagen, weil sie alles vergammeln haben lassen. Klar, - das gehört ihnen nicht, dass sie aber davon profitieren und das schon aus ureigenstem Interesse in Schuß halten sollen, das geht denen gar nicht in den Kopf. Typische Nachwehen des Kommunismus.

Leider ist der Staat so bescheuert, dass er das noch unterstützt: Bei nachgewiesener Trockenheit (dafür gibts Parameter, die aber seit der Klimaveränderung jedes Jahr zutreffen) bekommen die Bauern dort vom Staat Zuschüsse. Der nächste Blödsinn. Wenn der Staat Zuschüsse für die Reparatur der Bewässerungsanlagen geben würde anstatt zum Ernteausfall, wäre das viel sinnvoller.


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