Ich stamme aus einer Gegend
... auch Dir ein Danke
Du bist nahe dran, verwechselst jedoch die Ebenen.
...die war ursprünglich von Kelten besiedelt.
Das weiß man aus historischen Quellen. Sonst wüsste man es nicht. Es gibt nämlich keine Kelten mehr.
Dann kamen die Römer. Sie waren keineswegs Nachfolger, sie haben die keltischen Siedlungen keineswegs fortgeführt, sondern haben hier ihre eigenen Bauten errrichtet und kulturelle Zeugnisse hinterlassen. Die findet man noch - wenn man tief gräbt.
Es gibt aber keine Römer mehr.
Dann kamen die Allemannen. Die sitzen heute noch hier. Das waren aber keine Nachfolger, die römischen Bauten wurden von den Alemannen keineswegs weiterbewohnt, sondern sie errichteten ihre eigenen Siedlungen.
Dazwischen war die Gegend hier menschenleer. Es gibt jedenfalls keine historischen Zeugnisse aus der Zeit, wo die letzten Römer abzogen und die ersten Alemannen die Gegend neu besiedelten. Dazwischen liegen 1-2 Jahrhunderte ohne historische Zeugnisse.
Verwechseln vielleicht nicht. Aber ich denke, ich bin tatsächlich einen
Schritt zu weit gegangen. "Zivilisation" hätte wohl gereicht....
Eine Zivilisation ist nichts Lebendiges, sondern sie zehrt von den noch lebenden Überresten der Kultur, aus der sie stammt.
Das sieht man ganz deutlich, wenn eine Katastrophe geschieht.
Eine Kultur geht aus einer Katastrophe wie der Pest oder dem 30-jährigen-Krieg zwar tief getroffen, aber noch lebendig hervor.
Man kann das etwa vergleichen mit einer schweren Infektion: Ein 20-jähriger übersteht eine Lungenentzündung ohne Behandlung, sogar mitten im Feld (es gibt Berichte), ein 50-jähriger regeneriert sich nach einem mehrwöchigen Krankenhausaufenthalt und einer Reha, für einen 80-jährigen ist dieselbe Lungenentzündung tödlich.
Uns steht die entscheidende Krise noch bevor. Niemand kann sagen, wie sie ausgeht, oder ob es danach keine Deutschen mehr geben wird.
Eines aber ist sicher: Die Flüchtlinge werden eine erhebliche Belastung sein.
Gruß Mephistopheles
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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc
