Hallo modesto,
Guten morgen,
erstmal willkommen!
Danke :)
Zu deiner Ansicht, wir müssten nun helfen, nachdem wir gerade Afrika
bisher nur ausgebeutet hätten, ein kleines Beispiel aus meiner
Vergangenheit.
In dem Text steht nirgendwo, dass wir helfen müssen.
> Die Menschen warteten, dass die Truppe im nächsten Jahr wieder kam und
es richtete.
Abgesehen von solchen kleinen privaten Aktionen sind Milliarden an Spenden
und Entwicklungshilfe geflossen.
Korruption in diesen Ländern macht das zu einem Fass ohne Boden.
Das man Afrika nicht "auf normalem Wege" helfen kann, wenn man es will, ist mir durchaus bewusst. Alleine die Frauenverstümmelung macht eine Gesellschaft, wie wir sie kennen, absolut unmöglich. Diese Frauen sind ALLE traumatisiert und überhaupt nicht in der Lage, ein normales Lebensempfinden aufzubauen. Warum sie sich das gegenseitig antun, weiß ich nicht.
Aber um all diese kleinen Mosaiksteine ging es in meinem Text auch gar nicht.
No border no nation - wie du es propagierst, führt nur zu
Völkerwanderung zum Honigtopf und der Zerstörung der ausgelöffelten
Nation.
Stopp mal. Ich „propagiere“ überhaupt nichts.
Ich hab nur schreiben wollen, wie eine Zukunft aussehen könnte.
Da stehen dutzende "vielleichts" in dem Text. Es kann sein, das wir uns zusammen raufen; wir haben das Potential dazu. Es kann aber auch ganz anders kommen. Wahrscheinlich wird es den grauen Brei geben, vor dem wir uns alle fürchten. Aber noch ist er nicht da, also kann man auch noch an eine andere Zukunft denken....
Viele Grüße
Blue