Falscher Ansatz

helmut-1, Siebenbürgen, Freitag, 07.08.2015, 07:53 (vor 3821 Tagen) @ modesto3260 Views

Modesto:

So verrückt wie Du war ich auch mal. Aber ich bin jeder Hilfssendung hinterher gefahren und habe - nach einem gewissen zeitlichen Abstand - beobachtet, was ich mit meiner "Hilfsleistung" bewirkt habe.

Ich will hier gar nicht ins Detail gehen, - auch bei uns gings von der Pfalz aus (die Pfälzer sind da eben hilfswilliger) - aber ich machte erschreckende Beobachtungen.

1. Die Leute, die von morgens bis abends arbeiten, kommen über die Runden und haben in der Regel, was sie brauchen. (Der Umkehrschluß liegt auf der Hand)

2. Alles, was nichts kostet, wofür der Mensch nichts aufwendet, - sei es Geld, Zeit, Arbeit oder sonst was - ist in seinen Augen nichts wert. Es wird als ein vom Himmel gefallenes Objekt betrachtet, das man einfach nur akzeptiert, das aber in keinster Weise verpflichtet, für Bestand oder dauerhaftes Funktionieren im Sinne einer Instandhaltung zu sorgen. Ein Verantwortungsgefühl dafür gibt es nicht.

3. Man muß grundsätzlich zwischen dem unterscheiden, was bei der Erstellung von Hilfsmaßnahmen oder beim Abladen von Hilfsgütern von den "Beglückten" gesagt wird, und wie einige Wochen später darüber gedacht wird.

Beste Grüße!


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