Wolf
Ich bin der Meinung, dass man die Leute, die ihr Leben aufs Spiel setzen, um aus Kriegsgebieten zu flüchten, unterstützen sollte. Denn die haben keinerlei Ansprüche, die wollen einfach nur überleben.
Das ist offensichtlich falsch. In keinem einzigen Fall ist Deutschland das
nächstgelegene Land, in dem diese Leute ihr Leben schützen könnten.
Das stimmt, - geographisch gesehen. Die Frage aber bleibt, - wie man das Konglomerat "Europa" sieht. Wenn es überhaupt keine Solidarität mehr gibt, dann läßt man Staaten wie Italien, Griechenland, usw. mit dem Problem alleine. Dann macht man die Schotten dicht, und überläßt es den genannten Staaten, die Flüchtlinge entweder wieder zurück ins Meer zu stoßen, um danach mit dem Finger auf sie zu zeigen, oder läßt das Chaos in diesen Staaten seinen Lauf nehmen.
Stellt sich vom Prinzip her dann auch die Frage, ob man bei Katastrophen, wie Erdbeben, etc. dann auch noch anderen Staaten helfen soll. Eigentlich unnötig, wenn jeder nur an seinen A. denkt.
Blauäugig ist nur, dann zu hoffen, dass das Chaos in diesen Staaten bleibt. Das wird es nicht, denn das Chaos wird auch über die geschlossene Grenze springen.
Wenn wir ehrlich sind, dann sind die Anrainerstaaten neben den Kriegsgebieten schon lange überfüllt mit Flüchtlingen, - mit Zahlen, die jedes Vorstellungsvermögen übersteigen. Vermutlich sind dabei die überwiegende Mehrheit tatsächlich Verfolgte.
Wer es hierher geschafft hat kommt ausschließlich zum Plündern....
Ist insofern was dran, weil dann meistens die Schlepperorganisationen dahinter sind, welche die Flüchtlinge bis nach Deutschland bringen. Bleibt trotzdem die Frage, was macht man mit den auf diese Art Angekommenen?
Schlachten? Arbeitslager? - Ich weiß es auch nicht.
Aber mit den anderen Argumenten, das mit dem Wolf und so, da hast Du schon recht. Zeigt aber keine Lösung auf, solange die Mehrheit nicht oder einfach nur schwarz/rot/grün wählt.
Gruß - Helmut